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Verkehrschaos

Reise-Albtraum in Serbien: Kilometerlange Schlangen an Grenzübergängen

Reise-Albtraum in Serbien: Kilometerlange Schlangen an Grenzübergängen
FOTO: iStock/disqis
2 Min. Lesezeit |

An den serbischen Grenzen brauchen Reisende derzeit viel Geduld. Besonders am Übergang Gradina müssen Autofahrer bei der Ausreise mit Wartezeiten von bis zu 80 Minuten rechnen, wie die serbische Grenzpolizei und der Auto-Moto-Verband des Landes melden.

Auch an anderen Grenzübergängen staut es sich erheblich: Bei der Einreise nach Serbien warten Reisende in Horgos rund eine Stunde in der Schlange. In Presevo beträgt die Wartezeit bei der Ausreise ebenfalls 60 Minuten, während Einreisende mit etwa 20-minütigen Verzögerungen rechnen müssen.

⇢ Bei Einreise und Ausreise: Lange Wartezeiten an diesen bosnischen Grenzen

Lange Lkw-Wartezeiten

Am Grenzübergang Sid stehen Pkw-Fahrer durchschnittlich 45 Minuten, während Lkw-Fahrer dort sogar bis zu drei Stunden ausharren müssen. In Batrovci warten Lastwagenfahrer etwa zwei Stunden, bis sie Serbien verlassen können.

Erfreulich für Reisende: An den übrigen Grenzübergängen und Mautstellen gibt es laut dem staatlichen Unternehmen „Putevi Srbije“ (Straßen Serbiens) aktuell keine nennenswerten Verzögerungen. Verkehrsteilnehmern wird dennoch empfohlen, sich regelmäßig über die aktuelle Verkehrslage zu informieren – insbesondere an Wochenenden, wenn das Verkehrsaufkommen traditionell am höchsten ist.

Ursachen und Tipps für Reisende

Die massiven Staus sind vor allem auf das stark erhöhte Reiseaufkommen während der Sommerferien zurückzuführen. Besonders Gastarbeiter aus Westeuropa, die in ihre Heimatländer auf dem Balkan zurückkehren, sorgen derzeit für volle Straßen. Hinzu kommen verstärkte Grenzkontrollen, die die Abfertigung zusätzlich verlangsamen.

Wer lange Wartezeiten vermeiden möchte, sollte nach Möglichkeit auf weniger frequentierte Grenzübergänge wie Gostun oder andere kleinere Grenzposten ausweichen. Verkehrsexperten empfehlen außerdem, die Stoßzeiten zu umgehen: Am Wochenende und in den frühen Abendstunden ist das Verkehrsaufkommen am höchsten, während die frühen Morgenstunden unter der Woche in der Regel deutlich weniger stark belastet sind.

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KO KOSMO-Redaktion
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