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Katastrophenalarm

Feuer-Inferno bei Mostar: Bewohner in Todesangst vor Mega-Brand

Feuer-Inferno bei Mostar: Bewohner in Todesangst vor Mega-Brand
(Foto: Pexels)
3 Min. Lesezeit |

Flammen fressen sich durch Podvelezje bei Mostar, bedrohen Wohnhäuser und zerstören bereits erste Infrastruktur. Ein Löschflugzeug kämpft gegen die windgetriebene Feuerfront.

Ein heftiger Waldbrand wütet seit heute Nachmittag an den Hängen von Podvelezje bei Mostar und nähert sich bedrohlich bewohnten Gebieten. Angetrieben durch starke Windböen breiteten sich die Flammen von der Siedlung Zaluka rasch bis zum Naturpark „Fortica“ aus und fressen sich nun unkontrolliert in mehrere Richtungen vor. Besonders kritisch ist die Lage für Wohnhäuser am Fuße des Berges, wie aus dem aktuellen Lagebericht der Einsatzkräfte hervorgeht. Ein Feuerarm bewegt sich zudem in Richtung der Ortschaften in Bijelo Polje.

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Massive Löschaktion

Sämtliche verfügbaren Feuerwehrkräfte und Löschfahrzeuge wurden zum Brandort beordert. Zur Unterstützung der Bodentruppen kreist ein spezielles Löschflugzeug vom Typ Air Tractor über dem Gebiet. Das für die Sommersaison von einer Firma aus Osijek, Kroatien, angemietete Flugzeug wirft kontinuierlich Wasserbomben ab, um die weitere Ausbreitung des Feuers einzudämmen, während die Feuerwehrleute am Boden unter Hochdruck gegen die Flammen kämpfen.

Gefährdete Infrastruktur

Besonders gefährdet sind nach Medienberichten die Sendeanlagen mehrerer Rundfunk- und Fernsehstationen sowie wichtige Telekommunikationseinrichtungen. Bereits zerstört wurde offenbar die in einem Container oberhalb von Mostar untergebrachte technische Ausrüstung eines Internetanbieters. Der Energieversorger Elektroprivreda BiH (Elektrizitätsversorgungsunternehmen Bosnien und Herzegowina) hat auf Anweisung der Einsatzleitung kurz nach 18 Uhr die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten vorsorglich abgeschaltet.

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Evakuierungen im Gange

Die Feuerwehr von Mostar hat am späten Nachmittag mitgeteilt, dass mehrere Familien in Podveležje vorsorglich evakuiert wurden, nachdem die Flammen bis auf wenige hundert Meter an bewohnte Häuser herangerückt waren. Die Einsatzkräfte betonen, dass die Evakuierungsmaßnahmen fortgesetzt werden, solange die Gefahr für die Anwohner besteht und die Wetterlage mit starken Windböen die Löscharbeiten erschwert.

Stromversorgung unterbrochen

Nach Angaben der Behörden ist die Stromversorgung in Teilen von Podveležje und den angrenzenden Siedlungen weiterhin unterbrochen, da die Gefahr einer Ausbreitung des Feuers auf Stromleitungen und Umspannwerke besteht. Die Wiederherstellung der Versorgung ist laut Energieversorger Elektroprivreda BiH erst möglich, wenn die Brandgefahr für die Infrastruktur vollständig gebannt ist.

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KO KOSMO-Redaktion
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