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Preissenkung

Revolution am Strommarkt: Billiger Strom für alle? So viel kostet er jetzt!

Revolution am Strommarkt: Billiger Strom für alle? So viel kostet er jetzt!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Strom für unter 10 Cent pro Kilowattstunde – der Verbund macht es ab 2026 möglich. Die Preissenkung ist Teil einer umfassenden Strategie für mehr Wettbewerb am Energiemarkt.

Ab März 2026 führt der Verbund einen neuen Stromtarif ein, der allen Neu- und Bestandskunden in Österreich Elektrizität für weniger als 10 Cent pro Kilowattstunde anbieten wird. Diese Preissenkung ist ein zentraler Baustein einer breiter angelegten Initiative zur Belebung des Wettbewerbs und zur nachhaltigen Reduktion der Energiekosten. Die Bundesregierung flankiert dieses Vorhaben mit ihrer Strommarktreform, zu der auch die Strom-Preis-Runter Garantie und verständlichere Abrechnungen gehören.

Für Bundeskanzler Christian Stocker stellen erschwingliche Energiepreise einen Schlüsselfaktor für die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit und den Wohlstand des Landes dar. Er verweist auf bereits umgesetzte Regierungsmaßnahmen wie die reduzierte Elektrizitätsabgabe und die Eindämmung der Netzkosten als Instrumente zur Sicherstellung angemessener Preise. Der vom Verbund eingeführte Österreich-Tarif wird als wegweisende Initiative betrachtet, der idealerweise als Vorbild für andere Energieversorger dienen sollte.

Regierungsmaßnahmen wirken

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer betont die Bedeutung staatlicher Beteiligungen und ordnet den Ö-Tarif als weiteren wichtigen Meilenstein nach dem Rot-Weiß-Roten Energieentlastungspaket und der Strommarktreform ein. Er appelliert an die Verantwortung anderer Energieanbieter, ebenfalls zur Wettbewerbsintensivierung beizutragen.

Umfassendes Reformpaket

Das Reformpaket umfasst mehrere Komponenten: eine Verringerung der Elektrizitätsabgabe, einen gesenkten Ökostrombeitrag, eine Netzkostenbremse durch die Auflösung von Regulierungskonten sowie das Billig-Strom-Gesetz mit Niedrigpreis-Garantie und dynamischen Tarifmodellen. Angesichts der Tatsache, dass nur 4,5 Prozent der österreichischen Stromkunden ihren Anbieter wechseln, unterstreicht die Regierung die Notwendigkeit dieser Maßnahmen zur Intensivierung des Wettbewerbs und zur langfristigen Preissenkung.

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KO KOSMO-Redaktion
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