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20 EURO/MB

Roaminggebühren außerhalb der EU 2.000 Mal teurer!

(FOTOS: iStockphotos)

Dank der Roamingregeln innerhalb der EU ist die Smartphone-Nutzung günstiger und leichter geworden. Doch in anderen europäischen Ländern ist die Nutzung deutlich teurer.

Die einfachste Funktionen eines Smartphones, wie zum Beispiel das Verschicken eines Bildes via „WhatsApp“ oder das Posten einer Instagram-Story, kann außerhalb der EU für böse Überraschungen auf der Rechnung des Mobilfunkanbieters beitragen. Auch wenn Unterkünfte oder Cafés fast überall WLAN anbieten, sind die gestiegenen Anforderungen an den Zugang zum Netz selten gerecht.

Auch für der Weg vom Bahnhof oder Flughafen bis zum Hotel, vom Hotel ins Restaurant oder vom Restaurant in den Club braucht man eine Online-Navigation. Man kann sich die Offline-Navigation herunterladen, aber wenn man im Urlaub erst herausfindet, dass die App nicht auf den Urlaub abseits des Netzes vorbereitet war, muss man für mobiles Internet bezahlen.

Praktisch jeder Handyvertrag kann in allen EU-Staaten zu den Inlandskonditionen verwendet werden. Die EU-Konditionen gelten auch in Island, Liechtenstein und Norwegen. Die Meisten Handyanbieter teilen die restlichen Länder in Zonen auf. In einigen Verträgen gibt es für bestimmte Zonen Internet-Freimengen, vor allem bei günstigeren Tarifen sind diese aber nicht vorgesehen.

2.000-mal teurer außerhalb der EU
Ein Einsteigertarif mit 1 GB Datenvolumen kostet rund zehn Euro – im Ausland kostet es pro Megabyte 19,99 Euro – damit um rund 2.000-mal teurer! Wenn man außerhalb der EU Musik hören und streamen will, zahlt rund 60 Euro. Für das Selfie per „WhatsApp“ schicken sind rund 20 Euro fällig.

Es gibt trotzdem einige Wege außerhalb der EU um enorme Kosten zu vermeiden. Einige Anbieter bieten Pakete an, mit denen zusätzliches Datenvolumen für das Ausland erworben werden kann. Man hat auch die Möglichkeit, eine SIM-Karte ohne Vertragsbindung zu kaufen. Diese Karten können auch online gekauft werden oder in Handyshops am Urlaubsort. Zu Problemen könnte es kommen, wenn ein Wohnsitz im jeweiligen Land für die Anmeldung vorausgesetzt wird.

Am einfachsten wäre es, ohne Social Media die Strände außerhalb der EU zu besichtigen und sich auf das WLAN im Quartier zu verlassen.

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