Ein Routineflug über Bosnien wird zur Katastrophe. Ein Militärhubschrauber geht zu Boden, der Grund bleibt vorerst im Dunkeln.
Ein italienischer Militärhubschrauber ist in Bosnien und Herzegowina verunglückt. Drei Menschen verloren dabei ihr Leben, zwölf weitere erlitten Verletzungen.
Die Maschine flog im Zuge eines Routineeinsatzes der EU-Mission EUFOR Althea. Warum sie abstürzte, ist bislang offen.
Quelle der Angaben
Die Opferzahlen stammen von Sinisa Milic, dem Bürgermeister der Stadt Brčko, der sie gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur Ansa nannte. Welche Staatsangehörigkeit die Betroffenen haben, blieb zunächst unbekannt.
Alle Verletzten seien in einem Krankenhaus in Brčko versorgt worden, sagte Milic. Das medizinische Personal sei in erhöhter Alarmbereitschaft. Der Hubschrauber vom Typ CH-47 war im Rahmen der EU-Militärmission EUFOR Althea in Bosnien und Herzegowina unterwegs. Er stürzte aus bisher ungeklärter Ursache nahe dem Ort Gorica im Bezirk Brčko ab. Rettungskräfte rückten unmittelbar nach dem Unglück aus.
Einsatz und Ursache
Zum Einsatzrahmen heißt es: „Der Helikopter war im Rahmen der EU-Mission EUFOR Althea in einem Routineeinsatz unterwegs.“ Zur Ursache lautet die Angabe: „Die Ursache des Absturzes ist derzeit ungeklärt.“