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SCHWEDISCHE HILFSAKTION

Rührende Spendenaktion: Diaspora hilft Witwe, die Mann verloren hat

(FOTO: iStockphoto/tatyana tomsickova, Facebook/Printscreen)
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Dejan Zagorac (40) aus Serbien starb plötzlich im Alter von 40 Jahren während einer Aushilfsarbeit im schwedischen Södertälje bei Stockholm. Um die Sache und das Unglück noch schlimmer zu machen, war seine Frau Una ohne jegliche Existenzgrundlage, da sie auf ihre Dokumente wartete. Das gesamte Geld auf Dejans Karte wurde gesetzlich gesperrt.

Schließlich musste sie mit zwei minderjährigen Kindern die Wohnung verlassen, in der sie lebten, da der Eigentümer des Grundstücks beschloss, es zu verkaufen.

Als Balkaner von ihrer Geschichte hörten, beschlossen sie auf Initiative von Djordje Petrovic, Una zu helfen. Alles begann nach Djordjes Veröffentlichung in der Gruppe „Serben in Schweden“.

FOTO: Facebook/Screenshot

„Grüße an alle in der Gruppe! Viele von euch wissen vom Tod eines unserer Männer hier aus Södertälje vor 5-6 Tagen. Dejan Zagorac ist eingeschlafen und nicht wieder aufgewacht. Er hinterließ eine Frau und zwei kleine Kinder. Die Frau (Una Zagorac) kam ihm nach und war dabei, die Dokumente zu bekommen (wir wissen jetzt nicht, was damit passieren wird). Seine Karten sind gesperrt (so ist das Verfahren) und seine Frau arbeitet nicht. Eine Wohnung muss bezahlt, Lebensmittel gekauft, eine Leiche transportiert werden. Allein der Transport kostet 4.000 Euro. Zusätzlich zu diesem Trauma kommt es auch vor, dass sie in einer Mietwohnung leben, die der Vermieter verkauft. Also packen Una und ihre Kinder jetzt ihre Sachen und bringen sie zu einer Freundin. Wenn sie ihren Mann und den Vater ihrer Kinder beerdigt, kehren sie nach Schweden zurück, also suchen wir eine Unterkunft für sie. Wir starten eine Aktion für diese Familie, wer kann bitte wie viel schicken, es ist dringend! Danke!“, schrieb er.

Gute Menschen in ganz Ex-Jugoslawien zahlten dafür Geld. Diejenigen, die der Familie von größerem Nutzen sein konnten, boten selbstlos ihre Hilfe und Dienste an. So bot eine Firma, deren Besitzer Balkaner sind, finanzielle Unterstützung beim Transport von Dejans Leichnam nach Serbien an.

Bald sprach Djordje erneut mit einem Appell an die Mitglieder der Gruppe, dass Una und den Kindern nach der Beerdigung bei der Wohnungsfrage geholfen werden müsse, da sie nach Dejans Beerdigung nach Schweden zurückkehren würden. Ein Cafébesitzer sorgte dafür, dass Una und die Kinder nicht auf der Straße landen.

In den Kommentaren gab es während der gesamten Unterhaltung Beileidsbekundungen sowie Spenden. Wenn dieses Geld von Kronen in Euro umgerechnet wird, waren es von 20 bis 100 Euro, es gab auch größere Spenden.

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