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Kryptoverbrechen

Russischer-Millionär und Frau in Wüste zerstückelt

Russischer-Millionär und Frau in Wüste zerstückelt
Screenshot Instagram/Roman Novak
2 Min. Lesezeit |

Unter dem Deckmantel eines Geschäftstreffens lockte eine Bande ihre Opfer in die Wüste. Der Preis für das Scheitern ihrer Erpressung: zwei zerstückelte Leichen.

Ein vermeintliches Geschäftstreffen endete für den russischen Krypto-Unternehmer Roman Novak und seine Frau Anna in einer tödlichen Falle. Das Ehepaar wurde in den Vereinigten Arabischen Emiraten Opfer eines grausamen Verbrechens, nachdem es unter dem Vorwand eines Investorentreffens in die Nähe von Hatta gelockt worden war. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um einen gezielten Erpressungsversuch, bei dem die Täter es auf Novaks beträchtliches Kryptovermögen abgesehen hatten.

Die Ermittlungen zeichnen ein erschütterndes Bild: Die Entführer versuchten vergeblich, Novak zur Herausgabe seiner digitalen Wallet-Zugänge zu zwingen. Als der Erpressungsversuch scheiterte, töteten sie das Ehepaar und zerstückelten die Leichen. Die sterblichen Überreste wurden später in Containern nahe einem Einkaufszentrum in Hatta entdeckt.

Novaks Vergangenheit

Novaks Vergangenheit war nicht unbescholten. Nach einer Verurteilung wegen eines millionenschweren Kryptobetrugs in St. Petersburg hatte er nach teilweiser Verbüßung seiner Strafe in Dubai einen Neuanfang gewagt. Mit seiner App Fintopio gelang es ihm erneut, zahlreiche Investoren anzulocken. Anfang Oktober verschwand das Paar spurlos nach dem verhängnisvollen Treffen unweit der Grenze zum Oman.

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Internationale Ermittlungen

Die Sicherheitsbehörden in den VAE und Russland reagierten mit einer koordinierten Aktion. Sieben Verdächtige – darunter Staatsangehörige aus Russland und Kasachstan – wurden festgenommen und müssen sich nun wegen Mordes und Finanzdelikten verantworten.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die wachsende Gefahr sogenannter „Wrench-Angriffe“ (physische Gewaltanwendung zur Erpressung digitaler Vermögenswerte) in der Kryptoszene. Sicherheitsexperten mahnen zur Vorsicht beim öffentlichen Zurschaustellen von Kryptovermögen, während Behörden weltweit ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen Verbrechen im Bereich digitaler Finanzen intensivieren.

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KO KOSMO-Redaktion
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