Geld war nicht alles – und genau das macht diesen Transfer zur echten Geschichte. Sasa Kalajdzic hat sich entschieden.
Sasa Kalajdzic kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Der österreichische Stürmer wechselt von Wolverhampton Wanderers zum LASK und unterschreibt in Linz einen langfristigen Vertrag bis 2029. Damit steht er dem Klub in der bevorstehenden Champions-League-Saison zur Verfügung – einer Spielzeit, in der der LASK auf Schwergewichte wie Real Madrid und den FC Liverpool trifft.
Der Wechsel wurde wenige Tage vor dem Schließen des Transferfensters offiziell, Kalajdzic selbst kehrte am Sonntag zur Mittagszeit nach Linz zurück. Dass er sich für den LASK entschied, war keine Selbstverständlichkeit: Konkrete Angebote aus der Serie A und der Bundesliga lagen auf dem Tisch. Er schlug sie aus. „Ich freue mich riesig, wieder zurück beim LASK zu sein!“, erklärte Kalajdzic nach seiner Rückkehr.
Bewusste Abstriche
Sportdirektor Dino Buric macht keinen Hehl daraus, was dieser Transfer bedeutet – und was er den Verein gekostet hätte, wäre es anders gelaufen: „Sasa hatte konkrete Angebote aus der Serie A und der Bundesliga.“ Kalajdzic habe dabei bewusst finanzielle Abstriche in Kauf genommen. „Rein ums Finanzielle gegangen wäre“, so Buric, hätten sie „keine Chance gehabt.“ Und er fügt hinzu: „Diese Entscheidung sagt viel über Sasa aus.“
Bereits in der Vorsaison war Kalajdzic als Leihspieler eine der prägenden Figuren beim LASK – mit direktem Anteil am Doublegewinn. Nun kehrt er fest zurück, entschlossen, an diese Erfolge anzuknüpfen. Auch das Trainerumfeld spielte bei seiner Entscheidung eine Rolle: „Entscheidend war auch, dass mit Didi Kühbauer jemand verlängert hat…“, betonte Kalajdzic. Die Verbundenheit zum Klub, zum Trainer, zum sportlichen Projekt – sie wog am Ende schwerer als jedes Gehaltsangebot.