Satanismus im Trend: Diese Sekten treiben in Serbien ihr Unwesen (FOTOS +...

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Satanismus im Trend: Diese Sekten treiben in Serbien ihr Unwesen (FOTOS + VIDEO)

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Sekten in Serbien
Sekten in Serbien (FOTO: Screenshot/Shizlist)

Die Leichen dreier zu Tode geqäulten Hunde, ein Sack mit verdorbener Haut und ein Pentagram auf einer Wand sind heute eines der Hauptthemen in den serbischen Medien.

Nachdem diese unter einer Straßenüberführung im Belgrader Stadtteil Železnik gefunden wurden, beschäftigen sich Experten und Medien wieder mit erschreckenden, gefährlichen satanistischen Organisationen, die in Serbien ihr Unwesen treiben. Da auf einer Wand unmittelbar neben den Leichen der Hunde auch ein satanistisches Pentagram gefunden wurde, vermuten die Ermittler, dass es sich um die Tat einer Sekte handeln könnte.

100 Sekten mit zehntausenden Mitgliedern

In Serbien gibt es etwa 100 Sekten, die zehntausend Mitglieder zählen und seit mehreren Jahrzehnten bestehen. Nicht alle sind gefährlich: Aber diejenigen, die das zweifellos sind, sind Vorgänger satanistischer Sekten, deren Lehren und Praktiken streng totalitäre und destruktive Ziele und Handlungen haben.

Die klassische kirchliche Definition einer Sekte ist „jede Religionsgruppe, die eine oder mehrere biblische Grundsätze verneint“.

Mitglieder einer Sekte
Mitglieder einer Sekte (FOTO: Screenshot/Idiokratija)

Sekten verlangen von ihren Mitgliedern, dass sie auf ihre Lebensgewohnheiten der Gemeinschaft zuliebe komplett verzichten. Laut Berichten der Belgrader Medien ist Serbien eines der Länder mit den meisten satanistischen Sekten und folgende darunter sind besonders aktiv: Satanina krv (Satans Blut), O.T.O., Crna Ruža (Schwarze Rose), Satanini vitezovi (Satans Ritter), Vrata pakla (Tür der Hölle), Vatra pakla (Feuer der Hölle).

Sekte
Die Sekte verlangt von neuen Mitgliedern, dass sie ihre alte Lebensgewohnheit völlig umkrempeln. (FOTO: Screenshot/Idiokratija)

Die Angehörigen der satanistischen Sekte sind immer in schwarz gekleidet und neigen der Selbstzerstörung sowie dem Satanskult. Die Sekten locken die potenziellen Mitglieder an, um sie danach komplett von der Familie, Freunden und Kollegen auszuschneiden. Sie profitieren von jedem Mitglied, sodass alle Menschen, egal welcher Alters- und Bildungsgruppe, für sie in Frage kommen.

Satanische Rituale
Satanismus: Waren die getöteten Hunde Opfer kranker Rituale? (FOTO: Idiokratija)

Die Folgen, Teil einer Sekte zu sein, können fatal sein: Verlust des Vermögens, Entfernung von der Freunden und Familie, psychische sowie seelische Erkrankungen, Indentitätsverlust, Neigungen zum Selbstmord… Manche Sekten verüben die Tieropferung, während andere Kuchen mit Blut von Hunden, Katzen, Vögeln etc. essen. Manchmal werden auch Menschen geopfert. Die Mitglieder der Sekten üben ihren Einfluss auf andere durch soziale Netzwerken aus, sodass der direkte Kontakt nicht immer nötig ist.

Schockierende Geschichten
Im Jahr 1993 tötete der Soldat Jožeš Mender sechs Soldaten in Vranje. Er hatte die Tätowierung eines umgekehrten Kreuzes auf seinem Bein sowie das Datum des Massakers und gehörte der Sekte „Schlechte Religion“ an, die aus der Sekte „Schwarze Rose“ entstanden ist.

Zwei minderjährige Kinder töteten ihre Großmutter mit 133 Messerstichen. Sie sagten, dass sie das wegen Satanismus getan haben. Danijel Jakupek aus dem Ort Novi Banovci schlachtete ein 5-jähriges Kind und seinen Onkel aus dem Grund, dass sein „oberster Herr“ ihm das geordnet hatte.

Wie die Sekte „Schwarze Rose“ ihre „Religion“ ausübt und welche entsetzlichen Ritaule sie praktizieren, erfährt ihr auf der nächsten Seite.