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Energiewende

Schluss mit Rotblink-Terror: Burgenlands Windräder werden endlich dunkel

Schluss mit Rotblink-Terror: Burgenlands Windräder werden endlich dunkel
Foto: iStock
1 Min. Lesezeit |

Die nächtliche Rotblinken der Windräder im Burgenland hat bald ein Ende. Ein innovatives Sensorsystem aktiviert die Warnlichter nur noch bei tatsächlicher Flugzeugannäherung.

Die Burgenland Energie steht kurz vor einem technologischen Durchbruch bei der Windkraftnutzung. In Kürze werden die Windräder mit einem innovativen Sensorsystem ausgerüstet, das die permanente nächtliche Rotbeleuchtung überflüssig macht. Statt des kontinuierlichen Blinkens werden die Warnlichter künftig nur bei tatsächlicher Annäherung von Luftfahrzeugen aktiviert.

Dreijährige Entwicklung

„Wir haben bereits vor drei Jahren damit begonnen, das Problem zu lösen“, erläutert Stephan Sharma, Geschäftsführer der Burgenland Energie. In Zusammenarbeit mit der Austro Control (österreichische Flugsicherung) wurde das System im größten Windpark des Bundeslandes in Andau im Burgenland erfolgreich erprobt. Die überzeugenden Testergebnisse führten zur Ausarbeitung einer entsprechenden Verordnung durch das zuständige Ministerium, die den Einsatz dieser Technologie nun ermöglicht.

Auch die erforderliche behördliche Genehmigung auf Landesebene liegt mittlerweile vor. „Mit leichten Adaptierungen – etwa zusätzlichen Infrarotlampen – können wir starten.

Nach der Abnahme durch die Austro Control wird in den kommenden Wochen das rote Blinken in Andau abgeschaltet“, berichtet Sharma mit sichtlicher Zufriedenheit.

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KO KOSMO-Redaktion
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