Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Wintereinbruch

Schneechaos: ÖBB-Strecke gesperrt, zahlreiche Unfälle (FOTOS)

Schneechaos: ÖBB-Strecke gesperrt, zahlreiche Unfälle (FOTOS)
(FOTO: iStock/AxelRedder/FF Obertauern)
2 Min. Lesezeit |

Aufgrund intensiver Schneefälle haben die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) seit Freitag eine wichtige Teilstrecke der Tauernbahn zwischen Bischofshofen und Spittal gesperrt. Dies berichtete das ORF-Radio Ö3 in den frühen Morgenstunden.

Zugausfälle und Schienenersatzverkehr bei der ÖBB-Tauernstrecke

Für den Fernverkehr wurden Ersatzbusse bereitgestellt, um die betroffenen Passagiere weiter zu befördern. Im Nahverkehr plant die ÖBB einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Schwarzach-St. Veit und Bad Gastein einzurichten.

Auch der Straßenverkehr ist von den extremen Wetterbedingungen stark betroffen. Auf der Hochkönig Straße (B164) im Salzburger Pinzgau kam es im Bereich Filzensattel zu einer Sperrung. Umgestürzte Bäume blockieren die Fahrbahn und die Behinderung wird, laut Berichten von ORF-Radio Ö3 in der Nacht zum Freitag, voraussichtlich den ganzen Freitag über bestehen bleiben.

Erster Unfall durch Schnee

Der Wintereinbruch am Donnerstag führte in Obertauern zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer im dichten Schneetreiben in einen Straßengraben rutschte.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Obertauern und Tamsweg mussten das Fahrzeug mithilfe eines Krans bergen. Glücklicherweise gab es bei dem Vorfall keine Verletzten.

Straßensperren

Gesperrt ist auch die Triebener Straße (B114) in der Steiermark zwischen Hohentauern (Bezirk Murtal) und Trieben (Bezirk Liezen). Starker Schneefall hat die Straßenverhältnisse so verschlechtert, dass eine sichere Durchfahrt nicht mehr möglich ist.

Diese Wetterereignisse zeigen einmal mehr, wie schnell extreme Schneefälle die Verkehrsverbindungen in Österreich lahmlegen können.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen