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Zugüberfall

Schock am Neusiedler See: 13-Jähriger zückt Pistole im Regionalzug

Schock am Neusiedler See: 13-Jähriger zückt Pistole im Regionalzug
Symbolbild FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Mit einer täuschend echten Softgun bedrohten zwei Jugendliche Fahrgäste in einem Regionalzug am Neusiedler See und forderten Bargeld – doch ihre Flucht währte nicht lange.

In einem Regionalzug nach Pamhagen am Neusiedler See kam es am Samstagabend zu einem bedrohlichen Zwischenfall. Zwei Jugendliche – ein 14-jähriger Tschetschene und ein 13-jähriger Afghane – bedrohten Fahrgäste mit einer täuschend echt aussehenden Softgun-Pistole und forderten Bargeld. Der Vorfall ereignete sich gegen 20:45 Uhr, als mehrere Betroffene und Zeugen den Notruf wählten. Die minderjährigen Täter erbeuteten lediglich 20 Euro. Bei einem weiteren Opfer versuchten sie, eine Armbanduhr zu rauben, doch der bedrohte Jugendliche weigerte sich trotz mehrfacher Drohgesten mit der Waffe, diese auszuhändigen.

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Flucht und Festnahme

Als der Zug im Bahnhof Pamhagen im burgenländischen Seewinkel eintraf, nutzten die Täter die Gelegenheit zur Flucht und sprangen auf den Bahnsteig. Einsatzkräfte konnten den 14-jährigen Tschetschenen nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß stellen und festnehmen. Im Verlauf der weiteren Ermittlungen wurde auch der 13-jährige Afghane als Mittäter identifiziert und gefasst.

📍 Ort des Geschehens

Weitere Straftaten

Die Ermittlungen ergaben, dass die beiden Jugendliche aus Wien auch für zahlreiche Einbruchsdiebstähle im Bezirk Neusiedl am See verantwortlich sein dürften. Zu den Tatorten zählten Fahrzeuge, Handygeschäfte, Zeitungskassen und Getränkeautomaten. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 14-Jährige in eine Justizanstalt in Wien überstellt.

Der 13-Jährige wurde aufgrund seiner Unmündigkeit auf freiem Fuß angezeigt.

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KO KOSMO-Redaktion
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