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Badetragödie

Schwarzer Badetag in Wien: Drei Tote nach Tragödien im Wasser

Schwarzer Badetag in Wien: Drei Tote nach Tragödien im Wasser
FOTO: iStock/Stefan Rotter
2 Min. Lesezeit |

Vier Personen reanimiert, drei Todesopfer – die Bilanz eines schwarzen Sonntags in Wiens Badegewässern erschüttert. Der letzte Überlebende kämpft weiter.

Nach einer Woche im Krankenhaus ist der 41-jährige Mann verstorben, der aus der Neuen Donau im Bereich der Reichsbrücke gerettet werden musste. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen und des raschen Transports per Rettungshubschrauber konnte sein Leben nicht gerettet werden. Der Patient erlag seinen schweren Verletzungen nach siebentägigem Kampf auf der Intensivstation.

📍 Ort des Geschehens

Der letzte Sonntag im Juni entwickelte sich zu einem schwarzen Tag für Wiens Badegewässer. Insgesamt vier Personen mussten nach Unfällen reanimiert und in Spitäler eingeliefert werden. Für drei von ihnen kam jede Hilfe zu spät. Neben dem 41-Jährigen verstarben auch ein achtjähriges Mädchen und eine 85-jährige Frau. Ein 28-jähriger Mann wird nach Auskunft des Krankenhauses weiterhin intensivmedizinisch betreut.

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Dramatische Rettungsaktion

Auch ein weiterer Badeunfall endete tödlich. Im Bundesbad Alte Donau ging am Sonntag ein 70-jähriger Mann unter. Der Pensionist befand sich nach Angaben der Wiener Berufsrettung mindestens zehn Minuten unter Wasser. Eine Augenzeugin dokumentierte den dramatischen Rettungseinsatz mit ihrer Handykamera.

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Nachdem Badegäste den Vorfall bemerkt hatten, leitete der Bademeister umgehend Rettungsmaßnahmen ein. Zur Unterstützung rückten Feuerwehrtaucher an, von denen zwei direkt aus einem Rettungshubschrauber ins Wasser abgeseilt wurden. Die Sanitäter der Berufsrettung begannen noch am späten Nachmittag vor Ort mit Wiederbelebungsversuchen. Der Verunglückte wurde anschließend mit dem Hubschrauber ins AKH (Allgemeines Krankenhaus) transportiert, wo er später seinen Verletzungen erlag.

Trotz dieser Maßnahmen und des schnellen, professionellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnten in der aktuellen Badesaison bereits mehrere Menschenleben nicht gerettet werden. Die Bezirksverwaltungsbehörden sind verpflichtet, bei Grenzwertüberschreitungen oder anderen Sicherheitsrisiken umgehend einzugreifen und die Öffentlichkeit sowohl vor Ort als auch online zu informieren.

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KO KOSMO-Redaktion
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