Ein 19-jähriger Somalier wurde am Vormittag des 22. September in einer Mittelschule von der Polizei festgenommen, nachdem er das Schulpersonal attackiert hatte. Der Vorfall begann, als ein 59-jähriger Schulwart den jungen Mann unbefugt im Gebäude antraf. Als der Schulwart den Eindringling ansprach, reagierte dieser nicht, näherte sich stattdessen in bedrohlicher Weise und fügte dem Mitarbeiter mit einem Feuerzeug eine leichte Verbrennung am Ellbogen zu.
Eskalation der Gewalt
Die Situation verschärfte sich, als die Schulleiterin gemeinsam mit ihrem Stellvertreter zur Hilfe eilte. Der Eindringling steigerte seine Aggressivität und ging mit Faustschlägen auf beide Führungskräfte los. Diese konnten den Angreifer auf Distanz halten und alarmierten umgehend die Polizei.
Beamte der Polizeiinspektion Wien-Favoriten nahmen den 19-Jährigen schließlich fest. Nach der Festnahme wurde der Mann aufgrund akuter psychischer Auffälligkeiten in eine psychiatrische Abteilung eingewiesen. Die Polizei bestätigte, dass bei dem Täter deutliche Anzeichen psychischer Probleme festgestellt wurden, was einen wichtigen Hinweis auf die Hintergründe der Tat liefern könnte.
Zu seinen Beweggründen machte der Mann vor Ort keine Angaben, weshalb eine Einvernahme noch aussteht. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen und Motiven des Vorfalls dauern weiterhin an.
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Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen
Die Bildungsdirektion Wien reagierte umgehend auf den Vorfall. Nach Angaben der Behörde wurden die Sicherheitsvorkehrungen an der betroffenen Schule überprüft und das Personal für den Umgang mit ähnlichen Notsituationen sensibilisiert. Diese Maßnahmen sollen gewährleisten, dass künftig noch schneller und effektiver auf Bedrohungen reagiert werden kann.