Eine Zeugin beobachtete am Sonntag in Wien-Alsergrund einen beunruhigenden Vorfall: Ein Mann platzierte sein Kleinkind im Kofferraum eines geparkten Fahrzeugs und entfernte sich anschließend vom Ort des Geschehens. Die alarmierte Polizei traf umgehend ein und konnte das Kind durch die Heckscheibe des Wagens erkennen. Die Beamten zögerten nicht, die Autoscheibe einzuschlagen, um den Buben zu befreien. Eine nachfolgende Untersuchung durch den Rettungsdienst ergab glücklicherweise, dass dem Kind nichts fehlte.
📍 Ort des Geschehens
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Elterliche Rechtfertigung
Als die Eltern später zurückkehrten, konfrontierten die Einsatzkräfte sie mit dem Vorfall. Das Paar rechtfertigte sein Handeln mit der erstaunlichen Begründung, sie hätten ihr Kind lediglich zum Einschlafen in den Kofferraum gelegt. Der 37-jährige Vater, der sich während des Einsatzes aggressiv verhielt, wurde mehrfach angezeigt. Die Wiener Kinder- und Jugendhilfe wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und prüft weitere Schritte gegen die Eltern.
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Rechtliche Konsequenzen
In Österreich kann eine derartige Gefährdung des Kindeswohls schwerwiegende rechtliche Folgen haben. Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung sind die Behörden verpflichtet, umgehend zu handeln und das Kind zu schützen. Die Wiener Polizei bestätigte den Vorfall und leitete entsprechende Ermittlungen ein.