Fotos bringen eine Notärztin in Bedrängnis – sie soll Kokain konsumiert haben. Nach ihrer Urlaubsrückkehr muss sie zur medizinischen Untersuchung antreten.
Eine Notärztin steht unter Verdacht, Kokain konsumiert zu haben, nachdem entsprechende Fotos aufgetaucht sind. Die Vorgesetzten der Medizinerin im Institut für Notfallmedizin der Gespanschaft Zagreb haben bestätigt, dass sie eine Meldung erhalten haben und die Ärztin nach ihrer Rückkehr zu einer außerordentlichen medizinischen Untersuchung schicken werden. Dies berichtete die Sendung „Provjereno“.
Die belastenden Aufnahmen, die den mutmaßlichen Drogenkonsum zeigen, wurden laut „Provjereno“ bereits Anfang Feber weitergeleitet. Kurz darauf ging bei ihren Vorgesetzten die Meldung ein, die Ärztin würde unter Rauschmitteleinfluss ihren Dienst versehen. Der Direktor des Instituts für Notfallmedizin, Davorin Gajnik, erläuterte das weitere Vorgehen: „Die Mitarbeiterin befindet sich derzeit für zwei Wochen im Urlaub. Nach ihrer Rückkehr wird sie vor Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit einer außerordentlichen ärztlichen Untersuchung unterzogen.“
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Untersuchung ausstehend
Als Journalisten versuchten, die Ärztin zu kontaktieren, meldete sie sich krank und beantragte anschließend Urlaub. Bislang hat sie sich keiner arbeitsmedizinischen Untersuchung gestellt. Gajnik betonte, dass er zuvor keine Hinweise auf möglichen Drogenkonsum hatte und die Ärztin während ihrer Dienstzeiten nie den Eindruck erweckt habe, unter Einfluss von Rauschmitteln zu stehen.
Er wies zudem darauf hin, dass die fraglichen Fotos offenbar in einem privaten Umfeld entstanden seien.