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Belästigung

Schwere Vorwürfe: Pastor fotografierte Frauen unter den Rock

Schwere Vorwürfe: Pastor fotografierte Frauen unter den Rock
(FOTO: iStock/KristinaJovanovic/leolintang)
2 Min. Lesezeit |

Im Elsass und in Lothringen sorgt ein Vorfall für Empörung. Nach Berichten lokaler Medien und einer Stellungnahme der Kirche selbst wird der Geistliche beschuldigt, heimlich Frauen unter den Rock fotografiert zu haben.

Fotos auch von Minderjährigen

Die evangelische Kirche im Elsass und in Lothringen (UEPAL) informierte die Öffentlichkeit, dass der Pastor, dessen Identität nicht offengelegt wurde, vorübergehend seines Amtes enthoben wurde. Dieser Schritt erfolgte in Reaktion auf Vorwürfe, die von einem großen Supermarkt in Colmar an die Öffentlichkeit gebracht wurden. Mitarbeitern des Marktes soll aufgefallen sein, dass der Pastor die Unterwäsche der Frauen ohne deren Wissen fotografierte.

Besonders beunruhigend ist dabei, dass es Berichte gibt, wonach der Beschuldigte auch in einem weiteren Supermarkt in Colmar ähnlich agierte, wobei auch Minderjährige zu seinen Opfern gezählt haben sollen.

Vorwürfe des schweren Voyeurismus

Die Anschuldigungen wiegen schwer. Dem Pastor wird schwerer Voyeurismus zur Last gelegt, ein Delikt, das sowohl strafrechtliche als auch moralische Fragen aufwirft. Vor dem Hintergrund dieser Anschuldigungen hat die Staatsanwaltschaft offizielle Ermittlungen eingeleitet, die die genauen Umstände des Geschehens klären sollen.

Reaktion der Kirche

Die UEPAL hat nicht nur die vorläufige Suspendierung des Pastors bekannt gegeben, sondern auch ein kircheninternes Disziplinarverfahren eingeleitet. Diese Maßnahme soll gewährleisten, dass die Vorwürfe nicht nur auf rechtlicher, sondern auch auf kirchlicher Ebene vollständig untersucht werden. Darüber hinaus wurde die Gemeinschaft, insbesondere die Kirchengemeinden und die Bürgermeister der Ortschaften, in denen der Pastor tätig war, informiert. Dadurch soll eine Atmosphäre der Transparenz geschaffen und das Vertrauen in die Institution wiederhergestellt werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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