Am Fuß des Ätna bebt die Erde – und Experten warnen: Die Kräfte im Untergrund sind noch lange nicht zur Ruhe gekommen.
In der sizilianischen Provinz Catania hat sich ein Erdbeben der Stärke 4,5 ereignet – mit dem Epizentrum in unmittelbarer Nähe des Vulkans Ätna. Spürbar waren die Erschütterungen auch in den benachbarten Provinzen Messina und Syrakus, Schäden wurden jedoch keine gemeldet.
Beben am Ätna
Das Zentrum des Bebens wurde nordwestlich der Gemeinde Ragalna in einer Tiefe von rund 3,8 Kilometern lokalisiert, wie das Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) mitteilte. Fachleute gehen davon aus, dass die tektonischen Spannungen im Untergrund des Vulkans weiterhin nicht vollständig abgebaut sind. Der Ätna zählt zu den aktivsten Vulkanen weltweit und ist für seine regelmäßigen Eruptionen bekannt.
Kroatiens Erschütterungen
Ebenfalls seismische Aktivität verzeichnete am Dienstag Kroatien: Ein Beben der Stärke 3,3 erschütterte die Region rund um Sisak, wobei die Erschütterungen bis in die rund 46 Kilometer entfernte Hauptstadt Zagreb wahrnehmbar waren.