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Aufstand

CIA will Kurden im Iran bewaffnen – Warnung vor „ethnischem Bürgerkrieg

CIA will Kurden im Iran bewaffnen – Warnung vor „ethnischem Bürgerkrieg
FOTO: EPA/GAILAN HAJI
3 Min. Lesezeit |

Der Tod Khameneis verändert alles – und Washington zieht im Verborgenen bereits die nächsten Fäden.

Seit dem frühen Samstagmorgen führen Israel und die USA Luft- und Raketenangriffe auf iranisches Territorium durch, wobei das israelische Militär seinen Fokus insbesondere auf den Sicherheitsapparat der Islamischen Republik richtet. Im Zuge dieser Angriffe wurde auch der Oberste Führer des Landes, Ajatollah Ali Khamenei, getötet.

Kurdische Unterstützung

Wie CNN unter Berufung auf mehrere mit dem Plan vertraute Personen berichtet, führt die Trump-Regierung Gespräche mit iranischen Oppositionsgruppen sowie kurdischen Führern im Irak über die Bereitstellung militärischer Unterstützung. Demnach soll der US-Geheimdienst CIA kurdische Streitkräfte bewaffnen, um einen Volksaufstand im Iran anzuzetteln.

Bereits zuvor hatten US-Medien gemeldet, dass Präsident Trump einen Tag nach Beginn der Angriffe ein Gespräch mit dem irakischen Kurdenführer Masud Barsani geführt habe. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Regierungsvertreter schreibt, erwäge Trump, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen. Die irakischen Kurden unterhalten nicht nur zahlreiche Kämpfer entlang der irakisch-iranischen Grenze, sondern verfügen auch über enge Verbindungen zur kurdischen Minderheit im Nachbarland.

Iranisch-kurdische bewaffnete Gruppen sollen demnach über Tausende Kämpfer verfügen, die entlang der irakisch-iranischen Grenze operieren – vorwiegend in der autonomen Kurdenregion im Irak. Mehrere dieser Gruppen haben seit Beginn des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran öffentliche Erklärungen abgegeben, in denen sie auf bevorstehende Aktionen hinwiesen und iranische Soldaten zur Desertion aufriefen. Die Islamische Revolutionsgarde erklärte am Dienstag, kurdische Streitkräfte mit Dutzenden Drohnen ins Visier genommen zu haben.

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Auch Reuters berichtet, dass die USA mit iranischen Kurdenmilizen über mögliche Angriffe auf Sicherheitskräfte im Iran beraten. Ziel sei es, das Militär nach dem Tod von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei zu schwächen und einen Aufstand zu initiieren, sagen drei mit den Plänen vertraute Personen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Proteste ausgeblieben

Hinweise auf tatsächliche Proteste gegen die iranische Führung fand Reuters bei Telefongesprächen mit Menschen im ganzen Land am Dienstag nicht – weder laufende Kundgebungen noch unmittelbar bevorstehende. Seit Samstag haben die USA und Israel Hunderte Iraner getötet und die Bevölkerung aufgerufen, die Gunst der Stunde zu nutzen und die Regierung durch Massenproteste zu Fall zu bringen.

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Ben Rhodes, der unter Ex-Präsident Barack Obama stellvertretender Nationaler Sicherheitsberater der US-Regierung war, schrieb auf X, dass es „eine schreckliche Idee wäre, ethnische Minderheiten im Iran zu bewaffnen“, um aus dem Krieg gegen das iranische Regime einen „ethnischen Bürgerkrieg und einen regionalen Krieg“ zu machen.

Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Angehörigen, die vorwiegend im Irak, im Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Seit Jahrzehnten kämpfen sie für einen eigenen Staat und wurden lange Zeit sowohl im Irak als auch im Iran verfolgt und unterdrückt.

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Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003.

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KO KOSMO-Redaktion
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