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Skandalös: „Todesbus“ vom Balkan hatte keine Zulassung

(FOTO: Klix.ba)

Ermittlungen rund um den ausgebrannten Reisebus brachten eine skandalöse Tatsache ans Tageslicht: das Fahrzeug hatte überhaupt keine Zulassung.

Ein tragisches Busunglück auf der bulgarischen Autobahn am Dienstagmorgen forderte 46 Menschenleben. Zwölf der Opfer waren noch minderjährig. (KOSMO berichtete) Nur sieben Personen überlebten den Unfall, teilweise schwerverletzt.

Keine Zulassung
Wie das zuständige mazedonische Ministerium für Verkehr und Kommunikation nun offiziell mitteilte, war der Bus überhaupt nicht zugelassen. Das Busunternehmen „Besa trans“ verfügt laut Register über drei Fahrzeuge, das ausgebrannte war jedoch nicht darunter.

“In Übereinstimmung mit dem Straßenverkehrsgesetz und aufgrund der vom Ministerium für Verkehr und Kommunikation festgestellten Mängel und mit dem Ziel, weitere Handlungen des Unternehmens zu verhindern, wird Besa trans die Arbeitsgenehmigung entzogen“, so die Behörde weiter.

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