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So läuft der Betrug an E-Auto Ladesäulen ab (VIDEO)

So läuft der Betrug an E-Auto Ladesäulen ab (VIDEO)
(FOTO: Youtube)
3 Min. Lesezeit |

Die Verbreitung von Elektroautos hat in den letzten Jahren zu einer Zunahme öffentlicher Ladestationen geführt. Doch mit diesem Wachstum haben sich auch neue Cyber-Bedrohungen entwickelt, darunter der sogenannte „Quishing“.

Dieser Begriff, eine Kombination aus „QR-Code“ und „Phishing“, beschreibt einen Betrug, bei dem Kriminelle gefälschte QR-Codes verwenden, um sensible Informationen von Nutzern zu stehlen.

So funktioniert der Betrug

Beim „Quishing“ überlagern Betrüger den ursprünglichen QR-Code an Ladestationen mit einem gefälschten Code. Scannen Nutzer diesen Code mit ihrem Smartphone, werden sie auf eine gefälschte Webseite umgeleitet, die der echten Seite ähnelt. Dort werden sie aufgefordert, vertrauliche Daten wie Kreditkarteninformationen einzugeben. Diese Informationen landen dann direkt bei den Betrügern.

Auswirkungen und Risiken

Dieser Betrug stellt eine erhebliche Bedrohung für Besitzer von Elektroautos dar. Sie riskieren nicht nur den Verlust von Geld, sondern auch die missbräuchliche Verwendung ihrer persönlichen Daten für weitere Betrugsaktivitäten. Zusätzlich kann das Vertrauen in die öffentliche Ladeinfrastruktur beeinträchtigt werden, was die Verbreitung von Elektroautos verlangsamen könnte.

„Besonders neue E-Auto-Fahrer, die noch keine Erfahrung mit öffentlichen Ladestationen haben, sind gefährdet“, erklärt IT-Sicherheitsexperte Eddy Willems gegenüber der Webseite LifePR. Er berichtet von Fällen aus Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland. „Das sogenannte Quishing an Ladestationen ist definitiv ein Problem innerhalb der EU, wenn nicht weltweit,“ so Willems. Der Experte rät Betreibern von Ladestationen, auf Aufkleber zu verzichten und QR-Codes stattdessen auf dem Display anzuzeigen. „Das ist sicher. Es sei denn, jemand hackt die Ladestation, aber davon habe ich noch nichts gehört, und das wäre sehr schwierig“, fügt er hinzu.

So schützt du dich

Um sich vor diesem Betrug zu schützen, sollten Nutzer einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen:

  • Überprüfe die Quelle des QR-Codes genau. Prüfe, ob der QR-Code direkt auf dem Display der Ladestation angezeigt wird.
  • Scanne keinen QR-Code, der als Aufkleber angebracht ist.
  • Verwende Sie alternative Zahlungsmethoden, um Ihre Kreditkartendaten zu schützen wie beispielsweise PrePaid Kreditkarten.
  • Sei vorsichtig bei der Eingabe sensibler Daten und überprüfe die URL der Webseite auf Echtheit. Hinweise sind fehlende oder vertauschte Buchstaben. Versichere dich, dass der Link mit “https” beginnt.

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„Quishing“ ist eine aufkommende Bedrohung, die erhöhte Aufmerksamkeit und Wachsamkeit erfordert. Durch präventive Maßnahmen und eine erhöhte Achtsamkeit kann man sich vor diesem Betrug schützen und weiterhin sicher von der öffentlichen Ladeinfrastruktur profitieren.