Trotz der blendenden Sommerkulisse leidet Europa unter einem unerwarteten Gast: einer neuen, hartnäckigen Corona-Variante, die vor allem Urlauber in ihren Bann zieht. Fachleute warnen seit Langem, dass das Ende von Corona ein Wunschdenken bleibt.

Jüngst bestätigt die FLiRT-Variante samt ihrer Unterarten KP.2 und KP.3 diese Befürchtung, indem sie sich seit Mai vornehmlich in den begehrten Urlaubsdestinationen Europas verbreitet.
An vorderster Front im Kampf gegen die neue Welle steht Spanien, das einen bemerkenswerten Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen hat. Das Carlos III Gesundheitsinstitut zeigt eine beachtliche Zunahme der 7-Tage-Inzidenz um 27 Prozent. Eine Vervierfachung der Fälle seit Mai deutet auf eine besorgniserregende Entwicklung hin, auch wenn die meisten Infektionen mild verlaufen.
Italien und die neuen Herausforderungen
Ähnliche Tendenzen zeichnen sich auch in Italien ab, wo die FLiRT-Variante als Übeltäter im Mittelpunkt steht. Laut Berichten stellen die fast 9.000 neuen Fälle in einer Woche eine fortwährende Bedrohung dar, auch wenn die Situation laut den Gesundheitsbehörden kontrollierbar bleibt.
Zypern unter Druck
Auch die Urlaubsinsel Zypern bleibt nicht verschont. Hier ist die 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zur Vorwoche um nahezu 53 Prozent angestiegen. Die lokalen Gesundheitsbehörden halten dennoch an den üblichen Vorsichtsmaßnahmen fest und ruhen in keiner falschen Sicherheit.
Griechenland im Zeichen Coronas
In Griechenland sorgt die Pandemie ebenso für Aufsehen, mit mehr als 4.100 Neuinfektionen in einer Woche. Das Land steht damit an dritter Stelle im globalen Vergleich nach Russland und Großbritannien. Für Reisende bedeutet dies bisher minimale Einschränkungen, wenngleich die Verfügbarkeit von Schnelltests intensiviert wurde.
Ganz Europa, insbesondere aber die südlichen Urlaubsländer, sieht sich mit einem Anstieg der Corona-Fälle konfrontiert. Vorsicht ist besonders für Feriengäste geboten, um nicht ungewollt das Virus aus dem Urlaub mitzubringen. Empfohlen wird, neben dem notwendigen Mund-Nasen-Schutz auch auf lokale Nachrichten zu achten und Hygieneregeln zu beherzigen.
Wichtigste Fakten zur Ausbreitung der FLiRT-Variante in Europa
- Spanien:
- 7-Tage-Inzidenz: +27%
- Fallzahlen seit Mai vervierfacht
- Anstieg der mild verlaufenden Infektionen
- Italien:
- Neue Fälle in einer Woche: 9.000
- Situation bleibt laut Gesundheitsbehörden kontrollierbar
- Zypern:
- 7-Tage-Inzidenz: +53% im Vergleich zur Vorwoche
- Gesundheitsbehörden halten an Vorsichtsmaßnahmen fest
- Griechenland:
- Neue Fälle in einer Woche: 4.100
- Platz im globalen Vergleich nach Russland und Großbritannien
- Minimale Einschränkungen für Reisende, verstärkte Schnelltest-Verfügbarkeit
- Neue Fälle in einer Woche: 4.100
- Generell:
- Ganz Europa, insbesondere südliche Urlaubsländer, verzeichnet Anstieg der Corona-Fälle
- Vorsicht für Feriengäste empfohlen: Mund-Nasen-Schutz, Hygieneregeln, lokale Nachrichten beachten