Der Sommer nimmt Fahrt auf und bringt hohe Temperaturen mit sich. Während die Wärme an sich schon eine Herausforderung darstellt, gibt es einige Faktoren, die die eigene Körpertemperatur zusätzlich erhöhen können.

1. Kaffeekonsum und Flüssigkeitsverlust
Frischer Kaffee ist insbesondere im Sommer ein zweischneidiges Schwert. Das beliebte Heißgetränk regt den Kreislauf an und hat eine harntreibende Wirkung, was bei bereits hohen Außentemperaturen zu einem zusätzlichen Flüssigkeitsverlust führen kann. In der heißen Jahreszeit ist es daher ratsam, den Konsum von Kaffee zu reduzieren und stattdessen häufiger zu Wasser oder anderen erfrischenden Getränken wie Mineralwasser zu greifen.
2. Alkohol und seine Auswirkungen
Der Genuss von alkoholischen Getränken, besonders an Strandbars oder bei sommerlichen Veranstaltungen, kann den Körper zusätzlich belasten. Alkohol regt die Durchblutung an und sorgt für eine erhöhte Körpertemperatur, was wiederum zu vermehrtem Schwitzen führt. Um den Flüssigkeitsverlust zu minimieren und den Kreislauf nicht unnötig zu strapazieren, ist es ratsam, auf alkoholische Getränke zu verzichten.

3. Scharfe Speisen und erhöhte Körpertemperatur
Gewürzte Gerichte, insbesondere solche mit Capsaicin, wie sie in der asiatischen und mexikanischen Küche häufig vorkommen, können die Körpertemperatur erhöhen und die Schweißproduktion anregen. Der Körper reagiert auf die scharfen Gewürze, als ob er sich abkühlen müsste, und produziert mehr Schweiß. An besonders heißen Tagen ist es daher sinnvoll, auf scharf gewürzte Mahlzeiten zu verzichten.
4. Klimaanlagen richtig nutzen
Der schnelle Wechsel von drinnen nach draußen, besonders vom klimatisierten Raum in die Sommerhitze, kann den Kreislauf stark belasten. Eine zu kalt eingestellte Klimaanlage stimuliert zudem die Schweißproduktion. Es ist empfehlenswert, die Klimaanlage auf eine moderate Temperatur einzustellen, um den Körper nicht unnötig zu stressen.

5. Duschen: kalt oder lauwarm?
Eine kalte Dusche mag zwar unmittelbar erfrischend wirken, führt jedoch dazu, dass der Körper seine Temperatur wieder erhöhen will, was zu vermehrtem Schwitzen führt. Eine lauwarme Dusche ist hingegen effektiver, um den Körper abzukühlen und die Schweißproduktion zu verringern.
6. Fast Food und seine langfristigen Folgen
Der hohe Salzgehalt in Fast Food bindet Wasser im Körper und fordert die Nieren zusätzlich. Dies führt zu vermehrtem Schwitzen. Auch die fettigen Zutaten, die häufig in diesen Mahlzeiten enthalten sind, belasten die Verdauung und erhöhen die Körpertemperatur. Eine Ernährung, die reich an gesättigten Fettsäuren und Zucker ist, kann zudem langfristig zu Übergewicht und anderen gesundheitlichen Problemen führen.
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7. Krankhaftes Schwitzen: Hyperhidrose
Ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung leidet an Hyperhidrose, einer Erkrankung, die zu übermäßigem Schwitzen führt. Betroffene sind vor allem in Bereichen wie Achseln, Händen, Füßen, Stirn und Leiste davon betroffen und kämpfen nicht selten mit einem unangenehmen Geruch. Die AOK berichtet, dass etwa ein bis zwei Prozent der Menschen in Deutschland unter dieser Krankheit leiden.