Spätestens im Juli wird Österreich von Hitzewellen überrollt, die sich bis in den September ziehen können. Wer jetzt keine Vorkehrungen trifft, droht an Sonnenbränden, Sonnenstichen und Hitzschlägen zu erkranken. Doch selbst wenn das nicht passiert, ist der Sommer eine Herausforderung für Körper und Kreislauf. Was jeder selbst zur Vorbereitung tun kann, wird nachfolgend genauer beleuchtet.
Outfit of the Day – luftig und schweißarm durch den Sommer
Die Wahl der richtigen Bekleidung beeinflusst das körperliche Wohlbefinden im Sommer. Enge Klamotten und dicke Stoffe führen zu noch mehr Schweiß, während ein luftiges und lockeres Sommerkleid oder ein atmungsaktives T-Shirt für Erholung sorgt.
Auch die Füße müssen im Sommer nicht unnötig leiden. Der Griff zu Flip-Flops und Sandalen ist nicht die beste Idee. Geschlossen und atmungsaktive Schuhe schützen vor Sommerhitze, Sonnenbrand und Insekten, die sich hier verirren und stechen können.
Hydration im Alltag ist wichtig
Bei Sommerhitze kann zu wenig Flüssigkeit erhebliche Konsequenzen haben. Der Kreislauf macht schlapp, es kann zu Blutdruckabfällen und sogar Ohnmacht kommen. Die Gefahr wird oft unterschätzt, meist spricht man nur von ausreichend Flüssigkeit für Senioren und Kinder.
Klar ist, diese Personengruppe ist besonders gefährdet. Ebenso klar ist aber auch, dass auch kerngesunde und junge Menschen viel Trinken müssen bei Hitze.
Das „was“ ist ebenso entscheidend wie das „wieviel“. Es gibt tolle und geschmackvolle Durstlöscher wie aromatisiertes Wasser oder auch abgekühlten Tee. Auf Radler oder Bier sollte bei Sommerhitze hingegen verzichtet werden. Das ist erst abends okay, wenn die Sonne verschwunden ist. Eine gute Alternative sind isotonische und alkoholfreie Mischgetränke, wenn es mal was Süßes sein soll.
Sonnenschutz ist in jedem Alter wichtig
Wer im Sommer das Haus verlässt, braucht vorher Sonnencreme auf der Haut. Dabei ist ein hoher Lichtschutzfaktor wichtig, denn nur er schützt die Haut optimal. Selbst wenn es an Sommertagen einmal „trüb“ sein sollte, gelangen dennoch UV-Strahlen durch die Wolken auf die Haut. Wer jetzt keine Sonnencreme aufgetragen hat, riskiert einen Sonnenbrand.
Wichtig ist aber nicht nur die Haut, sondern auch das Gehirn. Prallt Sonne ungehindert und über einen längeren Zeitraum direkt auf den Schädel, kann das einen Sonnenstich auslösen. Er erfordert in vielen Fällen medizinische Intervention und bringt ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl mit sich.
Tipp: In Vergessenheit geraten oft Kopfhaut, Lippen und Augen. Der Kopf lässt sich durch einen stylischen Hut oder eine Kappe schützen. Passend zum luftigen Sommeroutfit ist so sogar noch ein wenig mehr Style möglich. Für die Augen braucht es eine Sonnenbrille, die nachweislich auch UV-Strahlen abhält. Und die Lippen gehören ebenso mit Sonnencreme eingerieben, wie der Rest der Haut.
Fazit: Der Sommer fordert den Körper heraus
Selbst wenn der Mensch fidel und gesund ist, stellt der Sommer eine große Herausforderung dar. Wir schwitzen permanent, der Bedarf an Flüssigkeit ist höher denn je und Anstrengungen sind herausfordernd. Wer nicht auf seinen Körper achtet, riskiert Kreislaufprobleme und im schlimmsten Fall ernsthafte Sonnen-Konsequenzen. Viel Wasser, ein luftiges Outfit, Sonnencreme und ein Platz im Schatten sind wichtige Hilfsmittel, die jeden durch den Sommer bringen.