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Rohstoffboom

Spritpreise steigen: Was Autofahrer jetzt zahlen

Spritpreise steigen: Was Autofahrer jetzt zahlen
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3 Min. Lesezeit |

Gold erreicht Rekordhöhe, während Ölpreise moderat steigen. Die Energiemärkte bleiben trotz geopolitischer Spannungen in einer engen Handelsspanne gefangen.

Der Goldpreis erreichte in der Nacht auf Dienstag mit 3.508,73 US-Dollar (2.995,08 Euro) pro Feinunze einen historischen Höchststand. Parallel dazu verzeichneten auch die Ölpreise einen Aufwärtstrend. Ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Liefertermin November verteuerte sich am Dienstagvormittag um 0,9 Prozent auf 68,79 US-Dollar. Die US-Sorte WTI für Oktober-Lieferung legte ebenfalls um 0,9 Prozent zu und notierte bei 65,27 Dollar je Barrel.

Die Ölnotierungen stehen seit Jahresbeginn unter Druck, hauptsächlich aufgrund erweiterter Fördermengen und der wirtschaftlichen Schwäche Chinas. In den vergangenen Wochen pendelte sich der Brent-Preis in einem engen Korridor zwischen 65 und 70 Dollar ein. Obwohl die OPEC+ bereits eine Produktionsausweitung ab September bekannt gegeben hatte, erwarten Marktbeobachter vom anstehenden Treffen der Ölallianz am Wochenende keine weiteren Erhöhungen der Fördermenge.

Die Prognosen für den Jahresverlauf bleiben gedämpft. Analysten und die US-Energiebehörde EIA rechnen damit, dass Ölpreise bis Ende 2025 weiterhin unter Druck stehen werden. Für Brent wird eine Handelsspanne von 58 bis 70 US-Dollar pro Barrel erwartet, da das globale Angebot die Nachfrage übersteigen dürfte. Diese strukturelle Überversorgung setzt dem Markt weiterhin zu.

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Russlands Ölexporte

Die Rohölkäufe Indiens aus Russland bleiben ein zentrales Thema im Energiemarkt. Im Zuge der Handelsspannungen mit US-Präsident Donald Trump hat sich Indien verstärkt Russland zugewandt, was neue Importzölle auf indische Waren zur Folge hatte. „Der Rohölpreis dürfte weiterhin in einer engen Bandbreite bleiben“, erklärte Vandana Hari von Vanda Insights. Während die ukrainischen Angriffe auf russische Ölanlagen preisstützend wirken, haben sich die Aussichten auf verschärfte US-Sanktionen verringert.

Nach 14 Jahren Unterbrechung hat Syrien erstmals wieder offiziell Erdöl exportiert. Am Montag verließen 600.000 Fass Schweröl den Hafen Tartus, wo sich auch ein russischer Marinestützpunkt befindet. Als Abnehmer fungiert das Handelsunternehmen B Serve Energy, das Verbindungen zu BB Energy unterhält.

Österreichs Wirtschaftslage

Laut aktuellen Erhebungen der E-Control zahlten Autofahrer in Österreich Anfang September durchschnittlich 1,504 Euro für einen Liter Diesel und 1,497 Euro für Super. Mit dem Anstieg der Rohölpreise dürften auch die Kraftstoffkosten an den Tankstellen weiter zulegen – eine unerfreuliche Entwicklung für Fahrzeughalter.

Die Industriellenvereinigung beklagt eine zunehmende Bürokratisierung, die nach ihrer Einschätzung Arbeitsplätze gefährdet. Die Arbeitslosenzahlen stiegen im August um 4,2 Prozent auf 367.120 Personen. Aus Unternehmerkreisen kommt deutliche Kritik an der Regierungspolitik: „Die Bürokratie schadet“.

Bundeskanzler Christian Stocker plant, die Pensionen unterhalb der Inflationsrate anzuheben, was in den Reihen der ÖVP auf entschiedenen Widerstand stößt. Der Vorschlag des Kanzlers wird parteiintern als „unsozial und ungerecht“ zurückgewiesen.

Eine sechsköpfige Familie aus Salzburg steht vor dem Verlust ihres Eigenheims aufgrund eines problematischen Kreditvertrags.

Die drohende Zwangsversteigerung könnte die Familie obdachlos machen.

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KO KOSMO-Redaktion
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