Paketflut zur Weihnachtszeit bringt nicht nur Freude: Immer mehr Sendungen landen im Treppenhaus statt vor der Wohnungstür. Die Post verweist auf Vorgaben der Versender.
Zur Weihnachtszeit erreicht der Paketversand seinen jährlichen Höhepunkt. Das Logistikzentrum der Post in Allhaming (Oberösterreich) rechnet mit bis zu 400.000 Paketen täglich. Besonders nach dem Black Friday und der damit verbundenen Online-Shopping-Welle sind seit Wochenbeginn zahlreiche Sendungen unterwegs. Für Empfänger wird es jedoch zunehmend ärgerlich, wenn Pakete nicht ankommen oder verloren gehen. Ein wachsendes Problem stellt auch die Zustellpraxis in Mehrfamilienhäusern dar, wo Pakete häufig nicht mehr direkt vor der Wohnungstür abgelegt werden.
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Problematische Zustellpraxis
Die Zustellung erfolgt mittlerweile vermehrt an Hauseingängen, in Treppenhäusern oder vor Aufzügen. Die Post erklärt dieses Phänomen mit den Vorgaben der Versender. Große Online-Händler geben bei Bestellungen oftmals an, dass eine Ablage im Eingangsbereich oder Treppenhaus zulässig ist – eine Tatsache, die vielen Verbrauchern beim Bestellvorgang nicht bewusst ist.
Sichere Alternativen
Wer seine Pakete sicher erhalten möchte, sollte eine Paketumleitung in Betracht ziehen. Diese Option garantiert, dass Sendungen bei der nächstgelegenen Postfiliale oder einem Postpartner hinterlegt werden. Alternativ kann mit einer Abstellgenehmigung ein präziser Ort für die Paketablage festgelegt werden.
Falls Nachbarn die Annahme übernehmen sollen, empfiehlt sich eine vorherige Absprache, da keine Verpflichtung zur Paketannahme besteht.