Voll tanken oder erst bei der Reservelampe? Wer seinen Tank falsch befüllt, riskiert mehr als nur eine Panne.
Wer kennt das nicht: Man fährt und fährt, bis die Reservelampe aufleuchtet – und erst dann wird der Weg zur nächsten Tankstelle eingeschlagen. Angesichts steigender Spritpreise wird dieses Taktieren wohl eher zu- als abnehmen. Das Bezahlen lässt sich zwar aufschieben, den Tank befüllen muss man am Ende aber trotzdem.
Experten-Empfehlung
Experten raten dazu, den Füllstand nicht unter ein Viertel sinken zu lassen, bevor man wieder tankt. Gerade im Winter, auf längeren Strecken oder wenn absehbar ist, dass man in einen Stau geraten könnte, empfiehlt sich sogar ein halbvoller Tank. Wer im dichten Verkehr feststeckt, umgeleitet wird oder keine geöffnete Tankstelle in der Nähe findet, dem wird ein fast leerer Tank schnell zur echten Belastung.
Hinzu kommt: Was, wenn die Tankstelle gerade außer Betrieb ist oder ein anderes technisches Problem hat? Sobald die Anzeige auf ein Viertel fällt, sollte man gezielt eine Tankstelle ansteuern – allein schon der eigenen Nerven zuliebe.
Vorsicht beim Volltanken
Ein weiterer Fehler, den viele Autofahrer regelmäßig begehen: Sie tanken weiter, obwohl die Zapfpistole bereits geklickt hat. Genau das sollte man vermeiden. Das erste Klicken ist ein Warnsignal vor Überfüllung – und bei dem sollte man es auch belassen.
Ein zu voller Tank kann dazu führen, dass Kraftstoff ausläuft, was besonders an heißen Tagen problematisch werden kann.