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Abfallentsorgung

Tannenbaum-Chaos: Diese Entsorgungsfehler kosten Sie richtig Geld!

Tannenbaum-Chaos: Diese Entsorgungsfehler kosten Sie richtig Geld!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Nach dem Fest droht das Entsorgungs-Dilemma: Der ausgediente Weihnachtsbaum wird zum Problem für viele Haushalte – doch es gibt sinnvolle Lösungen jenseits von Hausflur und Waldrand.

Nach den Festtagen stellt sich für viele Haushalte die Frage der korrekten Weihnachtsbaum-Entsorgung. Wer seinen ausgedienten Tannenbaum unsachgemäß entsorgt, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch den Unmut der Nachbarschaft. Zahlreiche Kommunen bieten kostenfrei zugängliche Entsorgungswege über Wertstoffhöfe oder Kompostieranlagen an. In manchen Gemeinden werden sogar spezielle Abholtermine oder zentrale Sammelplätze für die nicht mehr benötigten Festbäume eingerichtet.

Wichtig ist, dass der Baum vor der Entsorgung vollständig von Schmuck befreit wird. Christbaumkugeln, elektrische Beleuchtung, Lametta sowie sämtliche Haken und Drähte beeinträchtigen den Recyclingprozess erheblich und können die Verarbeitungsanlagen beschädigen. Besonders problematisch sind Bäume mit Kunstschnee oder Glitzerspray, da diese Substanzen umweltschädliche Chemikalien enthalten.

Entsorgungsregeln beachten

Während in skandinavischen Ländern die Weihnachtszeit traditionell erst am 13. Jänner mit dem St.-Knut-Tag endet, verschwinden die Festbäume in österreichischen Wohnzimmern meist schon kurz nach dem Jahreswechsel. Das achtlose Abstellen des Baumes im Hausflur oder die Entsorgung im Waldgebiet stellen keine akzeptablen Alternativen dar. Solche Handlungen gelten als Ordnungswidrigkeit und können empfindliche finanzielle Strafen nach sich ziehen.

Ein ausrangierter Weihnachtsbaum wird rechtlich als Abfall eingestuft und benötigt in der Natur außerordentlich lange Zersetzungszeiten. Die Entsorgung über die Biotonne ist in vielen Gemeinden untersagt, da die Nadelbäume aufgrund ihrer Größe die Behälter rasch füllen würden.

Nachhaltige Alternativen

Am unkompliziertesten gestaltet sich die Nutzung der offiziellen Christbaum-Sammelaktionen. Viele Kommunen organisieren spezielle Abholtage oder nehmen die Bäume im Rahmen der regulären Grünschnitt- oder Sperrmüllabfuhr mit. Gartenbesitzer haben zudem die Möglichkeit, den Baum zu zerkleinern und als natürliches Mulchmaterial oder Kompostzusatz zu verwenden.

In bestimmten Regionen werden ausgediente Weihnachtsbäume von Wildparks oder Forstbetrieben als Tierfutter oder zur Schaffung von Unterschlupfmöglichkeiten genutzt.

Für detaillierte Informationen zu den Abholzeiten empfiehlt sich eine Anfrage bei der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft oder ein Blick in den lokalen Abfallkalender.

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KO KOSMO-Redaktion
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