Technische Probleme bei der Europäischen Zentralbank sorgten für Verzögerungen bei Gehalts- und Rentenzahlungen. Die Erste Bank informierte über verspätete Überweisungen.

Am letzten Freitag des Monats erlebten viele Menschen eine unerwartete Überraschung, als sie feststellten, dass ihre Gehälter und Pensionszahlungen nicht wie gewohnt auf ihren Konten eingegangen waren. Diese Verzögerung, die sowohl Arbeitnehmer als auch Rentner betraf, wurde durch „technische Probleme“ bei der Europäischen Zentralbank (EZB) verursacht. Die Erste Bank reagierte darauf, indem sie ihre Kunden über das Online-Banking informierte, dass Inlandsüberweisungen einen Tag später als üblich gutgeschrieben würden. Das Finanzinstitut versicherte, dass alle ausstehenden Transaktionen im Laufe des Freitags abgeschlossen würden, und bat darum, von Anrufen abzusehen, um die Kommunikationskanäle nicht zu überlasten.
Störung im Zahlungssystem
Die Ursache der Verzögerung lag in einer Störung des Europäischen Zahlungssystems, die bereits am Donnerstag aufgetreten war. Diese betraf zwei entscheidende Abwicklungssysteme: Target 2, das für Großbetragszahlungen genutzt wird, und T2S, das für die Wertpapierabwicklung verantwortlich ist. Am Donnerstagabend wurde bekannt gegeben, dass beide Systeme wieder normal funktionieren.
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Die Europäische Zentralbank stellte klar, dass die Probleme nicht auf einen Hackerangriff zurückzuführen waren, sondern durch einen technischen Fehler verursacht wurden. Es habe keine „böswillige Attacke“ gegeben. Die Störung beeinträchtigte die Netzwerkkommunikation, was dazu führte, dass einige grafische Schnittstellen des Abwicklungssystems nicht mehr zugänglich waren. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, alle abgelehnten Mitteilungen zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu senden.