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Badeunfall

Tödliche Gefahr im Meer: 13-Jähriger stirbt nach Quallen-Stich

Tödliche Gefahr im Meer: 13-Jähriger stirbt nach Quallen-Stich
(Foto: Pexels)
3 Min. Lesezeit |

Ein Badetag in Thailand endet für einen 13-Jährigen tödlich – ausgelöst durch eines der giftigsten Meerestiere der Welt.

Ein tödlicher Badeunfall hat sich am vergangenen Samstag im Süden Thailands ereignet: Ein 13-jähriger Jugendlicher verlor sein Leben, nachdem er im Meer von einer Würfelqualle gestochen worden war. Der Vorfall trug sich am Ban Fai Tha Beach in der Provinz Nakhon Si Thammarat zu – einem Küstenabschnitt am Golf von Thailand, der rund 800 Kilometer südlich von Bangkok liegt und hauptsächlich von inländischen Touristen aufgesucht wird. Im Anschluss an den Vorfall verschärften die zuständigen Behörden ihre Warnhinweise und ordneten entlang der betroffenen Küstenregion zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen an.

Gefährliche Seewespen

Würfelquallen, wissenschaftlich als Chironex fleckeri bekannt und im deutschsprachigen Raum auch als Seewespen bezeichnet, gehören zu den gefährlichsten Meerestieren überhaupt. Ihr Gift verursacht in der Regel unmittelbar nach dem Kontakt heftige Schmerzen und kann Herz sowie Nervensystem so rasch schädigen, dass innerhalb weniger Minuten Herzstillstand oder Atemversagen eintreten. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt vor allem in den flachen Küstengewässern Nord- und Ostaustraliens, doch sind sie im gesamten Indopazifik anzutreffen.

Auch Thailand verzeichnete in der jüngeren Vergangenheit mehrere tödliche Begegnungen mit diesen Tieren: 2015 starb vor den Inseln Koh Samui und Koh Phangan eine junge Deutsche nach einem Stich, 2014 kam dort ein französisches Kind ums Leben, und 2021 verlor ein israelisches Kind sein Leben.

Verhaltensregeln nach Stich

DMCR-Chef Pinsak Suraswadi teilte mit, die Regionalbüros seien angewiesen worden, gemeinsam mit Provinzverwaltungen, Gesundheitsbehörden und Strandbetreibern gefährdete Küstenabschnitte kontinuierlich zu überwachen und die Öffentlichkeit zu warnen. Badegäste werden aufgerufen, bei Sichtungen giftiger Quallen nicht ins Wasser zu gehen, den Anweisungen der Rettungsschwimmer zu folgen und Quallen niemals mit bloßen Händen zu berühren. Nach einem Stich soll die betroffene Person sofort aus dem Wasser gebracht und die Wunde mindestens 30 Sekunden lang mit Haushaltsessig gespült werden.

Gleichzeitig warnen die Behörden ausdrücklich davor, die Einstichstelle mit Süßwasser oder Alkohol zu behandeln oder die Haut zu reiben, da beides dazu führen kann, dass weiteres Gift freigesetzt wird. An besonders exponierten Stränden Thailands wurden daher Essig-Notfallstationen eingerichtet.

In Australien schützen während der Quallensaison vielerorts Netze die Badestrände, außerdem gehört Essig dort zur Standardausrüstung der Rettungsschwimmer.

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KO KOSMO-Redaktion
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