Olympiasiegerin Frida Karlsson kämpft nicht nur auf der Loipe – ein Stalker lässt ihr trotz Verurteilung keine Ruhe.
Ein dunkles Kapitel aus ihrer Vergangenheit holt Frida Karlsson erneut ein. Ein 64-jähriger Mann, der die schwedische Langlauf-Olympiasiegerin über Jahre hinweg gestalkt hatte, soll trotz eines bestehenden Kontaktverbots abermals versucht haben, mit ihr in Verbindung zu treten. Im April 2025 war er vom Bezirksgericht Ångermanland zu einer bedingten Freiheitsstrafe sowie zu 40.000 schwedischen Kronen Schadenersatz verurteilt worden.
Davor hatte er Karlsson mit Nachrichten und Anrufen regelrecht überhäuft – mehr als 200 Mal soll er sie kontaktiert haben, auf seinem Mobiltelefon wurden darüber hinaus über 7.000 Fotos der Athletin sichergestellt.
Erneute Anklage
Wie das Portal Expressen berichtet, soll der 64-Jährige inzwischen jedoch erneut telefonisch, per SMS sowie über Instagram Kontakt zur 27-Jährigen gesucht haben. Die Polizei wurde daraufhin wieder eingeschaltet. Von Einsicht zeigt der Mann offenbar keine Spur: „Ich wüsste nicht, dass gegen mich ein Kontaktverbot verhängt wurde“, wird er zitiert. Gegen ihn wird nun erneut Anklage erhoben, die Gerichtsverhandlung ist für den Spätherbst angesetzt.
Für Karlsson bedeutet die Situation eine erhebliche psychische Belastung. „Sie schlägt sich tapfer. Sie hat vor allem Angst vor dem Verfahren, da unser Rechtsweg unglaublich kompliziert ist“, erklärt ihre Mutter. Dabei verlief die jüngste Zeit für die Schwedin sowohl sportlich als auch privat äußerst positiv: Im Februar holte sie zweimal Olympia-Gold, und erst kürzlich machte sie ihre Beziehung mit dem Schauspieler Simon Lööf öffentlich.