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Ermittlungen

Umwelt in Gefahr: 2.000 Liter Diesel heimlich in Kanal gepumpt

Umwelt in Gefahr: 2.000 Liter Diesel heimlich in Kanal gepumpt
FOTO: iStock/Sergey Dolgikh
1 Min. Lesezeit |

Ein massiver Umweltfrevel erschüttert die Tiroler Gemeinde: Bis zu 2.000 Liter Diesel wurden heimlich in Niederndorfs Kanalsystem gepumpt. Die Täter sind flüchtig.

In Niederndorf bei Kufstein haben Unbekannte am Samstag eine erhebliche Menge Diesel in das örtliche Kanalsystem eingeleitet. Wie die Polizei bekannt gab, wurden zwischen 1.000 und 2.000 Liter des Kraftstoffs im Bereich des Abwasserverbandes Untere Schranne entdeckt.

Der Vorfall ereignete sich im Zeitraum zwischen 5:30 Uhr morgens und 19:20 Uhr abends. Die genaue Schadenshöhe konnte am Sonntag noch nicht beziffert werden. Auch der exakte Ort, an dem der Diesel in die Kanalisation gelangte, ist bislang unbekannt.

Umweltbeeinträchtigung

Die Behörden äußerten den Verdacht einer Umweltbeeinträchtigung durch die illegale Einleitung. Das volle Ausmaß der möglichen Umweltschäden muss noch durch Untersuchungen ermittelt werden. Grundsätzlich stellt das Einbringen von Kraftstoffen in Abwassersysteme eine ernsthafte Gefahr für Ökosysteme und die Gesundheit der Bevölkerung dar.

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Umweltdelikts geben können, werden gebeten, sich zu melden.

Die Sorge um mögliche Umweltschäden durch den Vorfall bleibt bestehen.

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KO KOSMO-Redaktion
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