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Übergriffe

Umzingelt im Strudelbecken: Neun Kinder von Männergruppe begrapscht

Umzingelt im Strudelbecken: Neun Kinder von Männergruppe begrapscht
Symbolfoto. FOTO: iStock/vgabusi
2 Min. Lesezeit |

Neun junge Mädchen wurden im Strudelbecken eines hessischen Freibads (Deutschland) von Männern umringt und unsittlich berührt. Die Polizei ermittelt gegen vier Verdächtige.

In einem Schwimmbad in Gelnhausen in Hessen (Deutschland) kam es zu mutmaßlichen sexuellen Übergriffen auf neun Mädchen und Jugendliche zwischen elf und 17 Jahren. Der Vorfall ereignete sich am 22. Juni in einem Freibad, wie das Polizeipräsidium Offenbach mitteilte.

Die betroffenen Mädchen wandten sich am Nachmittag an das Badpersonal und schilderten, dass sie im Wasserbereich eines Strudels von mehreren Männern am gesamten Körper unsittlich berührt worden seien. Die Gruppe der Verdächtigen habe sie dabei gezielt umringt.

Tatverdächtige identifiziert

Ein Sprecher der Polizei erklärte am Montag, dass die Vernehmungen von vier tatverdächtigen Männern noch ausstehen. Bei den Beschuldigten handelt es sich laut Polizeiangaben um syrische Staatsangehörige im Alter zwischen 18 und 28 Jahren. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen die Ermittlungen in diesem Fall übernommen.

Der Polizeisprecher hob ausdrücklich das vorbildliche Verhalten der Mädchen hervor, die sich unmittelbar nach den Vorfällen an die Bademitarbeiter gewandt hatten.

Dadurch sei ein schnelles Eingreifen der Polizeikräfte möglich gewesen.

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Sicherheitsmaßnahmen verschärft

Nach dem Vorfall hat die Stadt Gelnhausen umgehend reagiert und gegen die vier Tatverdächtigen ein Hausverbot für das Barbarossabad ausgesprochen. Zudem wurde die Präsenz der Stadtpolizei im Freibad deutlich verstärkt. Regelmäßige Streifen sollen nun für mehr Sicherheit sorgen und ähnliche Vorfälle verhindern.

Laut Bürgermeister handelt es sich um den ersten derartigen Vorfall im Barbarossabad. Zuvor seien lediglich kleinere Delikte wie Diebstähle oder Beleidigungen registriert worden, weshalb die Stadtverwaltung mit einer solchen Situation nicht gerechnet habe.

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KO KOSMO-Redaktion
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