Dramatische Szenen an der Neuen Donau: Innerhalb weniger Stunden mussten zwei Schwimmer nach Badeunfällen reanimiert und per Hubschrauber in Kliniken geflogen werden.
Die sommerlichen Temperaturen ziehen derzeit zahlreiche Erholungssuchende an die Donau, doch die Badefreuden bergen auch erhebliche Risiken. Am vergangenen Sonntag musste die Berufsfeuerwehr mehrfach zu Notfalleinsätzen an der Neuen Donau ausrücken.
Ein dramatischer Zwischenfall ereignete sich gegen 16.15 Uhr in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn-Station „Neue Donau“. Ein Schwimmer verschwand plötzlich unter der Wasseroberfläche. Geistesgegenwärtige Badegäste griffen sofort ein und zogen den Verunglückten ans Ufer einer Badeinsel, wo sie umgehend mit lebensrettenden Maßnahmen begannen.
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Schnelle Rettungskette
Laut Feuerwehrsprecher, der sich auf Anfrage der Tageszeitung „Heute“ äußerte, übernahmen anschließend die alarmierten Einsatzkräfte die Reanimation. Nach der notfallmedizinischen Erstversorgung wurde der Patient per Rettungshubschrauber in eine nahegelegene Klinik transportiert.
Zweiter Notfall
Nur etwa zwei Stunden später wiederholte sich ein ähnliches Szenario am linken Donauufer, rund 100 Meter von der Reichsbrücke entfernt. Auch in diesem Fall konnte ein in Not geratener Schwimmer durch die Hilfe anderer Badegäste aus dem Wasser geborgen werden. Die anwesenden Personen leiteten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein, bevor die Feuerwehr eintraf und die weitere Reanimation übernahm.
Der Wiener wurde ebenfalls mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Beide Männer waren untergegangen und mussten wiederbelebt werden.
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Erhöhtes Risiko durch Unachtsamkeit
Die Zahl der Badeunfälle in Wien bleibt nach Angaben des Roten Kreuzes weiterhin auf einem besorgniserregenden Niveau. Experten warnen besonders vor unüberlegten Sprüngen ins Wasser und betonen, dass die meisten tödlichen Badeunfälle grundsätzlich vermeidbar wären. Nach einem plötzlichen Temperaturanstieg oder Alkoholkonsum steigt das Risiko für Kreislaufprobleme deutlich an.
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Sicherheitsexperten raten dringend, nie alleine schwimmen zu gehen und vor allem Kinder niemals unbeaufsichtigt zu lassen – selbst in knöcheltiefem Wasser kann bereits Gefahr drohen. Gerade an beliebten Badestellen wie der Neuen Donau, wo keine Bademeister für Sicherheit sorgen, ist erhöhte Vorsicht geboten.
📍 Ort des Geschehens