Kurz nach 16:00 Uhr wurde am Sonntagnachmittag ein Großeinsatz im Wiener Gänsehäufel ausgelöst. Badegäste meldeten eine untergegangene Person im Wasser.
Die Feuerwehr rückte mit sechs Einsatzfahrzeugen an, auch Feuerwehrtaucher wurden sofort mobilisiert. Ein ÖAMTC-Rettungshubschrauber landete gegen 16:20 Uhr spektakulär mitten im Bad, während Sanitäter bereits vor Ort eintrafen. Gleichzeitig bildeten die Feuerwehrtaucher eine Suchkette, um den vermissten Badegast zu lokalisieren.
Hunderte Schaulustige beobachteten das Geschehen – viele sogar vom Wasser aus oder in Booten. Die Wasserrettung traf kurz nach dem Hubschrauber ein und forderte die Umstehenden auf, sich zurückzuziehen. Boote und Personen im Wasser wurden zum Verlassen der Einsatzzone aufgefordert, um die Suche nicht zu behindern.
Hoffnung schwindet
Um 16:40 hob der Rettungshubschrauber wieder ab – die Feuerwehrtaucher suchten weiterhin das Gebiet ab. Die Stimmung im Bad war gedrückt, viele Badegäste zeigten sich tief betroffen. Die Suche dauerte auch nach Abflug des Hubschraubers noch an.
Update
Die Suche – zunächst nach einem „Kind“, später nach einer „jungen Frau“ – blieb erfolglos. Inzwischen steht fest: Es handelte sich um einen Fehlalarm.
Eine Frau hatte offenbar irrtümlich Alarm geschlagen. Bei der Befragung stellte sich heraus, dass sie nur gebrochen Deutsch spricht und es vermutlich zu einem Missverständnis kam.