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Unbeachtete Zeugenaussage führt zu Fund von Valeriia (✞)

(FOTO: iStock/Timon Schneider/X/@Kofler_Philip)
(FOTO: iStock/Timon Schneider/X/@Kofler_Philip)

Neun Tage verstrichen, bis die Suche nach der vermissten Valeriia ihr trauriges Ende fand. Weniger als vier Kilometer entfernt von ihrem Zuhause, verborgen in einem Waldstück bei Döbeln (Deutschland), wurde das Leben der 9-Jährigen beendet.

Unbeachtete Zeugenaussage

Zwei Tage nach ihrem Verschwinden erreichten Aussagen einer Zeugin die Polizei – sie berichtete von Schreien, die sie im Wald vernommen hatte, am Tag, an dem Valeriia zuletzt gesehen wurde. Mandy Küschner, die Leiterin der Kriminalpolizei, bestätigte die Existenz dieser Aussage. Der Ursprung der Schreie, so die Zeugin, befand sich in jenem Teil des Waldes, in dem später die Leiche entdeckt wurde, doch der genaue Ort konnte von ihr nur vage beschrieben werden.

Bedeutung eines weiteren Hinweises

Der Polizei war es, laut Küschner, nicht möglich, aufgrund dieser einzigen Aussage den Suchbereich zu spezifizieren. Ein zusätzlicher, konkreter Hinweis hätte benötigt werden müssen, um die Ermittlungen in diesem Bereich zu intensivieren.

Es war die Familie des Mädchens, die letztlich den entscheidenden Anstoß gab. Sie teilte der Polizei mit, dass sie sich häufig in jenem Waldstück aufgehalten hätten. Diese neue Information führte dazu, dass die Polizei die Zeugin sieben Tage nach ihrer ursprünglichen Aussage erneut befragte. Unmittelbar danach begann die Suche in dem spezifizierten Waldstück – mit dem tragischen Fund von Valeriias Leiche als Ergebnis.