Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Weltraumrüstung

USA bestätigen offiziell: Waffen sind bereits im Orbit

USA bestätigen offiziell: Waffen sind bereits im Orbit
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Der Weltraum wird zur Waffenzone: Die USA haben erstmals offiziell Rüstung im Orbit bestätigt – mit weitreichenden Folgen.

Die USA haben offiziell bestätigt, dass sie über im Orbit stationierte Waffensysteme verfügen. Welche Art von Systemen dabei konkret zum Einsatz kommt, bleibt der Öffentlichkeit verborgen.

Einem Sprecher der US Space Force zufolge wurden neue Systeme im Weltraum stationiert, die der Kontrolle und Verteidigung des Orbits dienen sollen. „Die USA verfügen über Waffen zur Weltraumkontrolle im Orbit“, erklärte ein Sprecher der US Space Force. Die eingesetzten Mittel seien sowohl kinetischer als auch nicht-kinetischer Natur und damit gleichermaßen für offensive wie defensive Zwecke geeignet.

Strategische Bedrohungslage

Die militärische Präsenz im Weltraum gewinnt zunehmend an strategischer Bedeutung. Hintergrund ist die wachsende Sorge der USA vor einer Bedrohung ihrer Interessen im All durch China und Russland. Die Space Force erklärte, Peking entwickle und betreibe „Weltraum- und Weltraumabwehrfähigkeiten als Teil einer Strategie zur Modernisierung des Militärs“. Auch Moskau werde in diesem Zusammenhang als ernstzunehmender Akteur eingestuft: „Russland betrachte den Weltraum als Kriegsschauplatz“, so die Space Force.

Rechtlicher Rahmen

Der rechtliche Rahmen für militärische Aktivitäten im All ist durch den Weltraumvertrag von 1967 definiert, den die USA, Russland und China allesamt unterzeichnet haben. Das Abkommen untersagt den Einsatz von Atomwaffen im Orbit, lässt konventionelle Waffensysteme jedoch ausdrücklich ungeregelt – ein Umstand, der angesichts der jüngsten Entwicklungen zunehmend in den Fokus internationaler Debatten rückt.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen