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Stauwarnung

Verkehrs-Dreifachschlag: Hier droht am Wochenende der Stau-Kollaps

Verkehrs-Dreifachschlag: Hier droht am Wochenende der Stau-Kollaps
Auf Österreichs Autobahnen werden zu Ostern Staus erwartet. (Foto: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Motorsport, Volksfest und Urlaubsstart: Ein Verkehrs-Dreifachschlag steht bevor. Staus auf Österreichs Hauptrouten sind programmiert – doch es gibt Ausweichstrategien.

Der Formel-1-Grand-Prix in Ungarn lockt am ersten Augustwochenende 2025 zahlreiche Motorsportfans nach Budapest. Besonders während des Qualifyings am Samstag und des Rennens am Sonntag werden neben österreichischen Anhängern auch viele Mitglieder der „Orange Army“ (niederländische Fans, erkennbar an ihrer orangefarbenen Kleidung) zur ungarischen Hauptstadt reisen. Diese Anreisewelle führt typischerweise zu erheblichen Verzögerungen auf der Ostautobahn (A4). Als neuralgische Punkte gelten insbesondere die Baustellenbereiche zwischen Wien-Simmering und dem Knoten Schwechat sowie der Grenzübergang bei Nickelsdorf/Hegyeshalom. „Vor der Grenze Nickelsdorf werden sich viele Fahrer noch mit der ungarischen Vignette ausstatten, um Strafen bei der Benutzung ungarischer Autobahnen zu vermeiden“, erklärt der ARBÖ-Informationsdienst.

Nach dem Rennende am Sonntagabend ist am Grenzübergang Nickelsdorf mit erheblichen Wartezeiten bei der Einreise nach Österreich zu rechnen, da zahlreiche Grand-Prix-Besucher zeitgleich zurückreisen und die Rückreisewelle mit dem Ferienverkehr zusammenfällt. Der ÖAMTC empfiehlt, die elektronische ungarische Autobahnvignette bereits vor Fahrtantritt online zu erwerben, um zusätzliche Verzögerungen beim Grenzübertritt zu vermeiden.

Villacher Kirchtag

In Villach steht mit dem 80. Kirchtag vom 27. Juli bis 3. August 2025 ein weiteres Großereignis bevor. Der ARBÖ rät zu sorgfältiger Anreiseplanung, da umfangreiche Straßensperren und Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt zu erwarten sind. Der Hauptplatz und angrenzende Straßenzüge sind besonders betroffen. Für eine entspannte Anreise empfiehlt der Automobilclub dringend die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.

Die Kärntner Linien erweitern mit dem Kirchtags-BUS:SI ihre Betriebszeiten bis in die späten Nachtstunden, während die ÖBB-S-Bahn-NightLine zusätzliche Spätverbindungen nach Klagenfurt, Spittal und Hermagor anbietet. Träger des offiziellen Kirchtagsherz-Ansteckers genießen bei vielen dieser Sonderlinien kostenlose Fahrten. Ergänzend verkehren Tourismus-Shuttles vom Faaker See und Ossiacher See.

⇢ Stau-Alarm auf Tauern und Brenner: ASFINAG warnt vor perfektem Verkehrssturm

Am Hauptplatz steht ein bewachter Fahrradparkplatz zur Verfügung, der für Kinder und Herzträger kostenfrei ist. Bei den Postbus-Sonderlinien in umliegende Ortsteile gilt: Mit Herzerl ist die Fahrt ab 18 Uhr gratis. Der ARBÖ warnt vor dichtem Verkehr auf der Südautobahn (A2) sowie den Bundesstraßen im Raum Villach und empfiehlt, wenn möglich auf das Auto zu verzichten oder Park-&-Ride-Angebote zu nutzen.

📍 Ort des Geschehens

Reisewellen-Höhepunkt

Der Urlaubsreiseverkehr erreicht am kommenden Wochenende seinen Höhepunkt, verstärkt durch den Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg. Zusammen mit dem Formel-1-Event in Budapest und dem Villacher Kirchtag entsteht eine angespannte Verkehrslage. Traditionell gilt der Samstag als Hauptreisetag, doch der ARBÖ rechnet bereits am Freitagnachmittag mit ersten Reisewellen.

Die bekannten Engpässe bleiben unverändert: Auf der Pyhrnautobahn (A9) drohen Verzögerungen vor der Tunnelkette Klaus, dem Bosruck- und Gleinalmtunnel sowie in Baustellenbereichen. Die Tauernautobahn (A10) wird im Großraum Salzburg sowie vor dem Katschberg- und Tauerntunnel stark frequentiert sein. Weitere Staupunkte sind der Karawankentunnel (A11), die Inntalautobahn (A12) im Raum Innsbruck, die Brennerautobahn (A13) vor der Mautstelle Schönberg und der Baustelle an der Luegbrücke.

Auch auf der Fernpass Straße (B179), besonders vor dem Lermooser- und Grenztunnel Vils/Füssen, sowie auf der Zillertalstraße (B169) mit Blockabfertigung vor dem Brettfalltunnel ist mit Behinderungen zu rechnen.

Der ARBÖ-Informationsdienst empfiehlt: „Am besten den Samstag als Reisetag vermeiden, oder möglichst früh bzw. möglichst spät losfahren, um den Staus zu entgehen.“

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KO KOSMO-Redaktion
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