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BOSNIEN-HERZEGOWINA

Vermisste Österreicherin in Pilgerstätte Međugorјe gefunden

(FOTO: iStockphoto, zVg.)

Vergangenen Mittwoch verschwand die österreichische Staatsbürgerin spurlos auf dem Erscheinungsberg (Brdo Ukazanja) bei der bekannten Pilgerstätte Мeđugorje in Bosnien-Herzegowina.

Kurz nachdem die 70-jährige M.Z. als vermisst gemeldet wurde, rückten zwei Suchteams bestehend aus 40 Mitgliedern, sowie Spürhunde aus. Auch Drohnen wurden bei der Suche eingesetzt. Noch am selben Tag konnte die Vermisste um 18.40 Uhr lebend aufgefunden werden.

Marienerscheinungen
Seit den 80er Jahren wurde Međugorje zu einem der bekanntesten Pilgerstätten. Allerdings wurde sie nie offiziell vom Vatikan bzw. der katholischen Diözese in Bosnien-Herzegowina anerkannt. Zwischen den lokalen Franziskanern, welche bis heute die Wahrhaftigkeit der Marienerscheinung beteuern und anderen Klerus, welche diese anzweifeln, entstand aus diesem Grund eine Kluft.

Auch der Vatikan entsandte 2010 eine Kommission um die Erscheinungen der Gottesmutter zu untersuchen. Die Ergebnisse wurden aber bis heute nicht veröffentlicht. Im Mai 2019 entschied der Papst, dass Diözesen und Pfarreien in Zukunft offizielle Pilgerfahrten in den kleinen bosnisch-herzegowinischen Ort organisieren dürfen. (KOSMO berichtete) Gleichzeitig betonte der vatikanische Pressesaal, dass es sich dabei jedoch nicht um eine Anerkennung der angeblichen Marienerscheinungen handelt.

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