Ein erfahrener Volksschullehrer aus Salzburg steht im Zentrum schwerer Vorwürfe – die Bildungsdirektion wartet auf ein Ergebnis.
Ein langjähriger Volksschullehrer aus dem Raum Salzburg sieht sich mit schwerwiegenden Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs konfrontiert. Der Mann wurde bereits dienstfrei gestellt, interne Untersuchungen wurden eingeleitet. Eine formelle Anzeige ist bislang nicht erfolgt.
Interne Untersuchungen
Noch in dieser Woche soll feststehen, ob sich die Anschuldigungen erhärten, bestätigen oder als haltlos erweisen. Wie die „Krone“ berichtet, fand in den vergangenen Tagen offenbar bereits eine Notkonferenz des Lehrpersonals statt. Bei dem Beschuldigten soll es sich um einen erfahrenen Pädagogen handeln.
Auch die Salzburger Bildungsdirektion ist über den Fall informiert. Bildungsdirektor Rudolf Mair bezeichnet die Vorwürfe als „schwerwiegende Anschuldigungen“ und erklärt, den laufenden internen Untersuchungen nicht vorgreifen zu wollen. Bis Mittwochabend werde ein Ergebnis erwartet. „Dann werden wir auch entscheiden, ob wir die Angelegenheit zur Anzeige bringen oder nicht“, betont der Bildungsdirektor.