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Regenwetter

Wetterchaos in Österreich: Gewitter und Regengüsse vermiesen das Wochenende

Wetterchaos in Österreich: Gewitter und Regengüsse vermiesen das Wochenende
(Foto: Pexels)
4 Min. Lesezeit |

Tiefdruckgebiet hält Österreich fest im Griff: Heftige Regenschauer und Gewitter bestimmen das Wochenendwetter. Erst zur Wochenmitte kündigt sich Besserung an.

Das unbeständige Wetter bleibt Österreich auch am Wochenende erhalten. Ein Tiefdruckgebiet prägt die Wetterlage und bringt stellenweise heftige Regenschauer mit sich, wie die Geosphere Austria (staatlicher Wetterdienst Österreichs) am Donnerstag mitteilte. Mit beständigerem, sonnigem Wetter ist erst zur Wochenmitte zu rechnen.

Am Freitag zeigt sich zunächst in vielen Landesteilen die Sonne bei geringer Bewölkung. Im westlichen Landesteil dominieren bereits dichtere Wolkenfelder, die sich im Laufe des Tages nach Osten ausbreiten und vielerorts für intensive Schauer und Gewitter sorgen. Die Gewitteraktivität konzentriert sich besonders auf den Bereich von Osttirol bis zum Industrieviertel (Region im südöstlichen Niederösterreich) und entlang des Alpenostrands. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus südlicher bis westlicher Richtung. In den Morgenstunden werden Temperaturen zwischen zehn und 16 Grad gemessen, tagsüber steigen die Werte auf 20 bis 28 Grad.

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Regnerisches Wochenende

Der Samstag beginnt wolkenverhangen. Landesweit muss zumindest zeitweise mit Niederschlägen gerechnet werden, wobei diese am Alpennordrand und in den südlichen Landesteilen besonders ergiebig ausfallen können. Vereinzelt treten auch Gewitter auf. Die längsten niederschlagsfreien Phasen sind vom Mühlviertel über das Weinviertel bis ins Nordburgenland zu erwarten, wo vor allem vormittags auch sonnige Abschnitte möglich sind. Bei schwachem bis mäßigem Wind liegen die Frühwerte bei zehn bis 16 Grad, die Höchsttemperaturen erreichen 16 bis 25 Grad.

Auch der Sonntag startet überwiegend unter dichter Bewölkung. Besonders in der nördlichen Landeshälfte fällt anfangs noch Regen, der stellenweise kräftig ausfallen kann. Im Tagesverlauf beruhigt sich die Wetterlage und die Wolkendecke lockert zunehmend auf. Am Nachmittag können vor allem im Westen und Süden vereinzelte Regenschauer auftreten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlicher bis nördlicher Richtung. Die Temperaturen bewegen sich morgens zwischen neun und 17 Grad, tagsüber werden Höchstwerte von 17 bis 25 Grad erreicht, wobei es im Südosten am wärmsten wird.

Wechselhafte Wochenmitte

Die neue Woche beginnt am Montag wechselhaft. Immer wieder ziehen Wolkenfelder durch, und besonders in der nördlichen Landeshälfte muss wiederholt mit Regenschauern gerechnet werden. Die meisten Niederschläge fallen vom Tiroler Unterland bis ins westliche Niederösterreich. In den übrigen Regionen bleibt es teilweise trocken mit deutlich mehr Sonnenstunden. Bei schwachem bis mäßigem Westwind liegen die Morgenwerte zwischen neun und 16 Grad, die Tageshöchstwerte erreichen 18 bis 25 Grad.

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Der Dienstag begrüßt mit einigen Sonnenstunden, bevor im Tagesverlauf von Nordwesten her die Bewölkung zunimmt. Erneut muss mit Regenschauern gerechnet werden, die sich im Laufe des Tages von West nach Ost ausbreiten. Im Süden sind am Nachmittag vereinzelte Gewitter nicht auszuschließen.

Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus westlicher Richtung, an der Alpennordseite stellenweise auch kräftiger. Die Frühtemperaturen liegen bei elf bis 18 Grad, die Höchstwerte erreichen 20 bis 27 Grad.

Außergewöhnlich nasser Juli

Die aktuelle Wetterlage reiht sich ein in einen ungewöhnlich niederschlagsreichen Juli 2025. Wie Daten der Geosphere Austria zeigen, liegt die landesweite Niederschlagsabweichung bei rund 40 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Regional – besonders entlang der Nordalpen – fiel sogar doppelt so viel Regen wie für diese Jahreszeit üblich.

Meteorologen führen die anhaltende Regenperiode auf eine beständige Nord- bis Nordwestströmung und wiederholte Tiefdruckeinflüsse zurück. Diese Wettermuster sorgen für die andauernde Instabilität und die gehäuften Niederschlagsereignisse.

Experten der Geosphere Austria sehen in der Zunahme extremer Niederschlagsereignisse einen Zusammenhang mit dem fortschreitenden Klimawandel. Wärmere Luftmassen können mehr Feuchtigkeit aufnehmen und speichern, was das Potential für Starkregen und Unwetter erhöht. Dieses Phänomen spiegelt sich auch in den aktuellen Wetterbilanzen wider, die eine deutliche Häufung extremer Wetterereignisse dokumentieren.

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KO KOSMO-Redaktion
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