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Sintflut-Alarm

Extremwetter im Anmarsch: Diese Regionen versinken im Dauerregen

Extremwetter im Anmarsch: Diese Regionen versinken im Dauerregen
Symbolbild FOTO: iStock
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Regenflut droht: Westösterreich steht vor extremen Niederschlägen mit bis zu 140 Litern pro Quadratmeter – eine Menge, die sonst in mehreren Wochen fällt.

In den nächsten Tagen müssen sich viele Regionen Österreichs auf erhebliche Niederschläge einstellen. Besonders der Westen und die Alpenbereiche werden von intensiven und dauerhaften Regenfällen betroffen sein. Im Gebiet von Vorarlberg bis zum Salzkammergut werden bis Dienstag außergewöhnlich hohe Regenmengen erwartet.

Die Grenzgebiete zu Deutschland und der Schweiz müssen mit Niederschlagsmengen von bis zu 140 Litern pro Quadratmeter rechnen. In bestimmten Staulagen könnte diese Menge sogar noch übertroffen werden. Diese Niederschlagsmenge entspricht dem Regenaufkommen mehrerer Wochen.

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Die exakte geografische Verteilung des Niederschlags kann sich allerdings noch geringfügig ändern, wobei der Schwerpunkt möglicherweise leicht nach Osten oder Westen wandert. Die Wetterlage zeigt sich auch in anderen Landesteilen unbeständig, wenn auch mit geringerer Intensität.

📍 Ort des Geschehens

Regionale Unterschiede

Vom niederösterreichischen Waldviertel bis nach Osttirol wird das Wetter ebenfalls unerfreulich, allerdings mit deutlich moderateren Niederschlagsmengen als im westlichen Landesteil. Die östlichen und südöstlichen Regionen Österreichs – darunter das Burgenland und die südliche Steiermark – kommen vergleichsweise gut davon. Hier bleibt es überwiegend trocken oder es fällt nur leichter Regen.

Meteorologische Ursachen

Verantwortlich für die anhaltend nasse Witterung sind zwei aufeinanderfolgende meteorologische Konstellationen. Zunächst bestimmt ein Höhentief die Wetterlage im Alpenraum. Dieses in höheren Atmosphärenschichten liegende Tiefdruckgebiet verlagert sich nur langsam.

Ab Sonntag entwickelt sich dann eine Nordweststaulage. Bei dieser Konstellation wird zwischen einem Hochdruckgebiet über Westeuropa und einem Tiefdruckgebiet über Osteuropa feuchte und kühle Luftmasse vom Nordatlantik gegen die Alpen gelenkt, was erneut zu anhaltendem Regen führt.

Hochwasserschutzmaßnahmen in den betroffenen Regionen

In den stark betroffenen Gebieten Westösterreichs laufen bereits umfassende Vorbereitungen. Die lokalen Behörden in Vorarlberg und im Salzkammergut haben mobile Schutzsysteme aktiviert und die Einsatzbereitschaft von Feuerwehr und Katastrophenschutz erhöht. Die Einsatzkräfte stehen in erhöhter Alarmbereitschaft, um bei möglichen Überschwemmungen rasch reagieren zu können.

Die Bevölkerung in den Risikogebieten wird dringend gebeten, aktuelle Wetterwarnungen aufmerksam zu verfolgen und sich auf mögliche Evakuierungen oder Straßensperren einzustellen – besonders in bekannten Überflutungszonen. In den südöstlichen Landesteilen, wo nur geringe Niederschlagsmengen erwartet werden, sind hingegen keine besonderen Schutzmaßnahmen vorgesehen.