Mit gezücktem Messer wollte er sein Opfer ausrauben, doch der 60-Jährige entkam. Kurz darauf klickten für den 24-jährigen Täter die Handschellen.
Ein 24-Jähriger näherte sich am Donnerstagabend gegen 22.15 Uhr auf der Wiedner Hauptstraße einem 60-jährigen Fußgänger von hinten, zückte ein Messer und kündigte einen Überfall an. Der bedrohte Mann konnte jedoch entkommen. Beamte der Polizeiinspektion Van-der-Nüll-Gasse konnten den Verdächtigen kurz darauf in unmittelbarer Nähe des Tatorts festnehmen.
Festnahme und Leugnung
Der mutmaßliche Räuber bestritt die Tat. Die Staatsanwaltschaft Wien ordnete seine Überstellung in eine Justizanstalt an. Die Tatwaffe hatte der Verdächtige nach Angaben der Polizei vor seiner Festnahme weggeworfen – sie wurde jedoch im direkten Umfeld aufgefunden und sichergestellt.
Nicht der erste Messervorfall im Bezirk
Im 5. Wiener Bezirk wurden in den vergangenen Monaten mehrere Vorfälle mit Messern verzeichnet. Erst im April dieses Jahres kam es zu einer schweren Körperverletzung, bei der ein 33-Jähriger vor einem Lokal an der Wiedner Hauptstraße mit einem Messer attackiert und verletzt wurde. Im Gegensatz zum aktuellen Fall, bei dem der Täter rasch gefasst werden konnte, ist der Angreifer der April-Attacke noch immer flüchtig.
Die Aufklärungsquote bei bewaffneten Raubdelikten ist laut Polizei durch gezielte Fahndungsmaßnahmen im Bezirk vergleichsweise hoch, wenngleich in den offiziellen Polizeistatistiken kein signifikanter Anstieg solcher Delikte im Vergleich zu den Vorjahren ausgewiesen wird.
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