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Bewerbung

Wien strebt Titel Europäische Demokratiehauptstadt an

Wien strebt Titel Europäische Demokratiehauptstadt an
(FOTO: iStock/RossHelen/artJazz)
2 Min. Lesezeit |

Wien strebt den Titel der Europäischen Demokratiehauptstadt an, um eine Vorreiterrolle bei der Stärkung der europäischen Demokratie einzunehmen. Die Bewerbung zielt darauf ab, die Bürgerinnen und Bürger stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Wien strebt den Titel der Europäischen Demokratiehauptstadt an und möchte mit dieser Bewerbung eine Vorreiterrolle einnehmen. Stadtrat Jürgen Czernohorszky verkündete die Pläne im Wiener Gemeinderat. Die Initiative „Europäische Hauptstadt der Demokratie“ fördert die Stärkung der europäischen Demokratie und Wien plant, diesem Netzwerk beizutreten. Derzeit hält Barcelona den begehrten Titel, doch Wien möchte ein Zeichen setzen und die Bürger stärker in politische Entscheidungsprozesse einbeziehen.

Politischer Fortschritt

„Ich bin überzeugt davon, dass mehr Demokratie die Antwort auf die vielen Herausforderungen unserer Zeit ist“, so Czernohorszky. „Die Einbindung möglichst vieler Menschen in politische Entscheidungsprozesse ist wesentlich für politischen Fortschritt, Gerechtigkeit und ein gutes Zusammenleben.“ Dabei betonte er insbesondere die Bedeutung der kommunalen Ebene. „Gerade auf der kommunalen Ebene, im direkten Wohn- und Lebensumfeld, wird laufend über den Alltag der Menschen entschieden.“

Bewerbung

Mit der Bewerbung als Europäische Demokratiehauptstadt verfolgt Wien das Ziel, einen Raum zu schaffen, in dem die Bürgerinnen und Bürger Europas zusammenkommen, sich engagieren und von Wien inspirieren lassen können. „Wir wollen in den Chor jener Städte einstimmen, die gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und den Bürgerinnen und Bürgern die Demokratie stärken und als Katalysator für demokratische Entwicklung wirken“, so Czernohorszky weiter.

Wiener Projekte international

Der Fokus der Bewerbung liegt auf dem Ausbau der Beteiligungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger. Erfolgreiche Wiener Projekte wie das „Wiener Klimateam“ oder die „Kinder- und Jugendmillion“ sollen international präsentiert werden. Als erste Initiative im Rahmen der Bewerbung ist der Aufbau einer zentralen Anlauf-, Koordinierungs- und Vernetzungsstelle – ein sogenannter „Hub“ – für Demokratie und Beteiligung geplant. „Ich möchte daher mit dem Demokratie-Hub einen Ort kreieren, an dem wir vorhandene Kompetenzen vernetzen, aber auch die Zukunft der Demokratie in Wien weiterdenken und weiterentwickeln“, erklärt Czernohorszky.

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Die Empfehlungen der Enquete „Wiener Demokratie im Wandel?!“ dienen als Leitlinie für den Ausbau der Demokratie in Wien. Durch den Beitritt zum internationalen ECoD-Netzwerk erhofft sich Wien einen Erfahrungsaustausch über die Stadtgrenzen hinweg und eine Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks.

Quelle: Stadt Wien Presse

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KO KOSMO-Redaktion
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