Wird Österreich immer unsicherer? 5 Fakten aus der Kriminalstatistik

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Wird Österreich immer unsicherer? 5 Fakten aus der Kriminalstatistik

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(FOTO: iStockphoto)

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Seit dem Jahreswechsel erschütterten fünf Frauenmorde Österreich. Zudem macht es oft den Anschein, als hätte die Zahl an Gewalttaten zugenommen. Ist dem jedoch wirklich so?

Erst kürzlich wurde die fünfte Frau in nur 22 Tagen ermordet. (KOSMO berichtete) Ihr Ehemann soll sie auf dem Parkplatz eines Supermarktes brutal erstochen haben. Immer mehr Österreicher stellen sich die Frage, ob es hierzulande gefährlicher ist als noch vor ein paar Jahren. Um diese Frage zu beantworten, warf „Heute“ einen Blick in die österreichischen und europäischen Kriminalstatistiken.

1. Im Vergleich wenig Tötungsdelikte
Wenn man die Anzahl an Morden in Österreich mit anderen Ländern der Welt vergleicht, so ist die Mord-Rate hierzulande relativ tief. Laut Eurostat wurden 2016 von 100.000 Einwohnern 0,66 Menschen Opfer von Tötungsdelikten. Im Vergleich dazu liegt diese Zahl in Litauen bei 5,3 und in Montenegro bei 4,5 Mordopfern. Die wenigsten Opfer verzeichnete Slowenien, Island und Lichtenstein.

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2. Weniger Gewalt – Ausnahme: Hieb- und Stichwaffen
Insgesamt befindet sich die Gesamtkriminalität in Österreich in einem Abwärtstrend. So wurden zum Beispiel 2017 um 5 Prozent weniger Anzeigen als im Jahr davor ausgestellt. Ähnlich ist die Entwicklung auch hinsichtlich der Gewaltkriminalität mit einem Minus von 2,4 Prozent.

Allerdings zeigt der Vergleich der Anzahl an Delikten mit Hieb- und Stichwaffen, dass diese in den letzten Jahren sehr stark zugenommen haben. Während 2008 insgesamt 272 Fälle registriert wurden, so waren es 2017 das rund Vierfache (1060 Anzeigen).

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