Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Familientragödie

Zwei Tote bei Badeunfall – Vater eines Opfers im Spital verstorben

Zwei Tote bei Badeunfall – Vater eines Opfers im Spital verstorben
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Ausflug zu einem Wasserfall endet für drei Menschen tödlich – die Strömung wurde zur tödlichen Falle.

Unterhalb eines Wasserfalls kam es zu einem folgenschweren Unglück, als drei Personen ins Wasser sprangen und von den gewaltigen Strömungs- und Sogkräften der Wasserwalze unter die Oberfläche gerissen wurden. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag unterhalb des CKG-Wasserfalls in Bludenz im Fluss Ill. Ein 22-Jähriger überlebte den Vorfall nicht – er starb noch an der Unglücksstelle.

Tödliche Folgen

Ein zehnjähriger Bub wurde erst rund 300 Meter flussabwärts von einer Passantin treibend im Wasser entdeckt; gemeinsam mit zwei weiteren Helfern gelang es, ihn aus dem Fluss zu bergen. Per Rettungshubschrauber wurde das Kind in das Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen, wo es noch am selben Abend seinen Verletzungen nicht mehr standhielt.

Auch ein 40-Jähriger, der in kritischem Zustand in medizinische Versorgung gebracht worden war, überlebte letztlich nicht: Wie die Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) am Montag mitteilte, erlag er ebenfalls seinen Verletzungen. Er war zunächst im Landeskrankenhaus Bludenz behandelt und anschließend ins Landeskrankenhaus Feldkirch verlegt worden.

Ein weiterer Angehöriger, der als Ersthelfer vor Ort war, barg die Verunglückten gemeinsam mit weiteren Personen und leitete sofort Reanimationsmaßnahmen ein.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen