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INFLATIONSWAHNSINN

10,5 Prozent: Inflation bricht erneut alle Rekorde

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(FOTO: iStockphoto/Teka77)

Die Inflationsrate in Österreich liegt im September bei 10,5 Prozent und damit leicht über der Schätzung der Statistik Österreich zum Monatsende.

Wegen der steigenden Energiepreise infolge des Krieges in der Ukraine hat die Inflation in den Ländern innerhalb der Eurozone im September 2022 eine Rekordhöhe von +10,5 Prozent im Vergleich zum August des letzten Jahres erreicht, berichtet AP.

Die Jahresinflationsrate ist laut neuesten Daten des europäischen Statistikamts Eurostat in den 19 Ländern der Eurozone auf 10,5 Prozent geklettert, nachdem sie im August den bis dahin höchsten Wert von 9,1 Prozent erreicht hatte, berichtet die amerikanische Nachrichtenagentur.

Damit ist die Inflationsrate im September die höchste seit der Einführung des Euro als Buchgeld 1999, und die Preise steigen auch außerhalb der Eurozone dramatisch an.

Armut in Österreich steigt

In Großbritannien, Dänemark und Norwegen, die jeweils eigene Währungen haben, zeigen die zuvor veröffentlichten offiziellen Daten ebenfalls eine zunehmende Inflation an. Die Inflation habe zu einer massiven Verschärfung der Situation geführt, betonte sie.

„Bei jedem Einkauf treffen Preiserhöhungen die armutsgefährdeten Menschen mit voller Wucht. Die Regierung muss die Arbeitsmarktreform schnellstmöglich umsetzen und die wichtigen Säulen der Sozialhilfe stärken. Die Bürger brauchen jetzt Hilfe und Reformmaßnahmen müssen so schnell wie möglich wirken. Die angekündigten Änderungen bis Ende 2023 oder Anfang 2024 kommen zu spät“, sagte Par, wie Tanjug berichtet.

Analysen des Fiskalrates zeigten, dass 35 Prozent der Haushalte mit niedrigsten Einkommen von der Preiserhöhungswelle betroffen sind und die Kosten für den Einkauf von Lebensmitteln nicht mehr decken kann.

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