Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Überfall

13-Jähriger wegen Nike-Sneakers brutal zusammengeschlagen

13-Jähriger wegen Nike-Sneakers brutal zusammengeschlagen
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Parkbesuch in Wien-Liesing endet für einen 13-Jährigen mit blauen Flecken – wegen eines Paars Sneakers.

Im Draschepark in Wien-Liesing ist es am Mittwochnachmittag gegen 15.30 Uhr zu einem versuchten Raub an einem 13-jährigen Schüler gekommen. Der Jugendliche besucht eine Schule in unmittelbarer Nähe des Parks und wohnt nur wenige Gehminuten entfernt. An jenem Nachmittag nutzte er das gute Wetter und setzte sich auf eine Parkbank – bis eine Gruppe junger Burschen auf ihn zukam.

Angriff wegen Schuhe

Vier Jugendliche sollen den 13-Jährigen angegriffen haben, und das offenbar einzig wegen seiner Nike-Schuhe. Laut Angaben des Vaters gegenüber „Heute“ sollen die Täter arabisch gesprochen haben und zwischen etwa 11 und 14 Jahre alt gewesen sein. Zunächst sprachen sie den Schüler freundlich an und lobten sein Schuhwerk.

Mehr zum ThemaVon der Streife ins Bordell – Ex-Polizistin wird Rotlicht-Chefin⇢

Einer der Burschen bat darum, die Schuhe kurz anprobieren zu dürfen. Als der 13-Jährige die Bitte verweigerte, schlug die Situation abrupt um: Drei der Jugendlichen gingen sofort auf ihn los. Der Schüler wehrte sich, so gut er konnte – die Angreifer ließen schließlich von ihm ab und flüchteten, ohne die begehrten Schuhe.

Zurück blieben ein blaues Auge, mehrere Hämatome sowie Schürfwunden, die der Bursche durch Tritte erlitten hatte. Der Vorfall hat die Familie tief erschüttert. „Als Vater möchte ich alle Eltern ausdrücklich warnen“, sagt der Betroffene im Gespräch mit „Heute“.

Ermittlungen laufen

„Sprecht mit euren Kindern darüber, wie sie sich in solchen Situationen verhalten sollen und dass sie sofort Hilfe holen oder die Polizei verständigen.“ Die Ermittlungen liegen inzwischen beim Fachbereich Raub der Kriminalpolizei. Die Familie hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Mehr zum ThemaVom Streifendienst zur Rotlicht-Managerin mit 22⇢

Der Vater setzt für sachdienliche Informationen, die zur Identifizierung der Täter beitragen, eine Belohnung von 500 Euro aus.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen