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10 Kilometer

18-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

(FOTO: iStock/pablorebo1984)
(FOTO: iStock/pablorebo1984)

In einer dramatischen Verfolgungsjagd, die sich am späten Samstagabend über mehr als zehn Kilometer erstreckte, hat sich ein junger Autofahrer einer Polizeikontrolle mit höchster Risikobereitschaft entzogen.

Laut Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich vom Montag missachtete der 18-Jährige alle Anhalteversuche der Polizei und setzte seine Fahrt bei einsetzendem Regen und schlechter Sicht mit bis zu 120 Stundenkilometern fort – ein gefährliches Manöver, das weit über die Grenzen des Erlaubten hinausging.

Auffälliges Fahrzeug

Erstmals aufmerksam wurden die Beamten auf das Fahrzeug des jungen Mannes durch seine offensichtlichen Mängel – so wies es eine abgelaufene Begutachtungsplakette auf, was normalerweise eine Routinekontrolle nach sich zieht. Doch statt anzuhalten, entschied sich der Fahrer für die Flucht und verschärfte damit seine Situation erheblich.

30 Verwaltungsübertretungen

Der Fluchtversuch endete nach zehn Kilometern schließlich in Hollabrunn, wo der Niederösterreicher von den Einsatzkräften gestellt werden konnte. Nach einer ersten Überprüfung listeten die Beamten nicht weniger als 30 Verwaltungsübertretungen auf. Dabei geht es nicht nur um die Missachtung der Verkehrsregeln, sondern auch um technische Mängel am Fahrzeug, die die Sicherheit im Straßenverkehr gefährden.

Die Staatsanwaltschaft Korneuburg sowie die Bezirkshauptmannschaft wird den 18-Jährigen nun anzeigen.