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Luxusresort

200-Millionen-Resort eröffnet: Kroatiens Premier staunt über Luxus-Koloss

200-Millionen-Resort eröffnet: Kroatiens Premier staunt über Luxus-Koloss
Foto: iStock
3 Min. Lesezeit |

Ein neues Fünf-Sterne-Resort, ein Premierminister als Ehrengast und 5.000 Besucher beim Eröffnungsabend – Poreč erlebt einen historischen Moment.

Mit rund 80 Prozent Auslastung bereits im ersten Jahr seines Bestehens hat das Pical Resort in Poreč einen bemerkenswerten Start hingelegt. Das neue Fünf-Sterne-Haus des kroatischen Tourismuskonzerns Valamar, das nach mehrjähriger Bauzeit im März seine ersten Gäste empfangen hat, wurde nun offiziell eröffnet – in Anwesenheit von Premierminister Andrej Plenkovic und mehreren Mitgliedern seiner Regierung.

„Wir alle sind beeindruckt von dem, was wir hier in Pical sehen. Das ist eine große Leistung von Valamar – einem Unternehmen mit fast zehntausend Beschäftigten im Tourismus, das mit seinen Investitionen und seiner Arbeitsweise ein Vorbild dafür ist, wie der kroatische Tourismus funktionieren sollte“, sagte Plenkovic bei der Eröffnungsfeier. Das Resort verfügt über mehr als 500 Unterkunftseinheiten – Hotelzimmer und Apartments verschiedener Größen –, mehrere Restaurants, einen Wellnessbereich, Sportanlagen, Promenaden, Strände sowie einen weitläufigen Pool-Komplex mit Innen- und Außenbecken.

Vor mehr als tausend Gästen sprach der Premierminister dem Vorstand und Aufsichtsrat von Valamar seinen Glückwunsch aus, würdigte die ausführenden Unternehmen unter Führung der Firma Kamgrad und dankte den rund 800 Mitarbeitenden, die künftig in Pical tätig sein werden. Das Projekt stärke die Wettbewerbsfähigkeit Kroatiens als mediterrane Tourismusdestination, und die hohe Gästezufriedenheit belege die Qualität des Angebots.

Wirtschaftliche Bedeutung

Valamar-Vorstandschef Zeljko Kukurin zeigte sich stolz und dankbar gegenüber allen Beteiligten – Mitarbeitenden, Aktionären und Partnern gleichermaßen. Für das neue Fünf-Sterne-Resort Pical veranschlagt der Betreiber ein Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro. Er gab bekannt, dass Pical langfristig rund zehn Prozent der Gesamteinnahmen des Konzerns beisteuern soll. Jährlich sollen rund drei Millionen Euro in die Stadtkasse von Poreč fließen, etwa 19 Millionen Euro in den Staatshaushalt.

Auch für den Sport in der Region und den Kongresstourismus sei das Haus von Bedeutung – es beherbergt das nach eigenen Angaben größte Kongresszentrum Istriens mit einer Kapazität für rund 1.200 Teilnehmer. „Pical wird das ganze Jahr geöffnet sein, und seine Angebote stehen nicht nur Touristen, sondern auch der Bevölkerung und Sportvereinen offen. Mit allem, was wir uns vorgestellt und gebaut haben, verändert Pical das Bild von Poreč und Istrien langfristig – mit einem Luxusangebot, das auf der Identität Istriens aufbaut“, erklärte Kukurin.

Feier zur Parenzana

Bürgermeister Loris Persuric und Gespanschaftslandrat Boris Miletic dankten Valamar ebenfalls für die Investition und hoben deren Nutzen für die Region hervor. Neben zahlreichen Vertretern der heimischen Tourismusbranche, Institutionen, des kroatischen Parlaments und der Diplomatie begleiteten Premierminister Plenkovic die Minister Tomo Medved, Tonci Glavina, Davor Bozinovic und Irena Hrstic sowie mehrere Staatssekretäre.

Den Abschluss des Abends bildete ein Musik- und Bühnenprogramm unter dem Titel „Tribute to Parenzana“ am Strand unterhalb des Hotels, das Valamar den Bewohnerinnen und Bewohnern der Gespanschaft Istrien schenkte und mehr als fünftausend Besucherinnen und Besucher anzog. Neben heimischen Künstlern traten auch slowenische und italienische Musikerinnen und Musiker auf – begleitet von einem Sinfonieorchester unter der Leitung von Alan Bjelinski.

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KO KOSMO-Redaktion
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